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13. Dezember 2007 | Namen und Nachrichten

Trauer um Rainer von Schilling

Rainer Freiherr Schilling von Canstatt, Mitge­sellschafter der Dr. Haas Medienholding und langjähriger Herausgeber des „Mannheimer Mor­gens“, ist am 6. Dezember 2007 in seinem 73. Lebensjahr in Mannheim gestorben. Der in Witten geborene von Schilling hatte seine Laufbahn beim „Mannheimer Morgen“ im Jahr 1965 begonnen. Von 1976 bis 2004 war er Herausgeber der Zei­tung. Über die Tätigkeit für das eigene Unter­nehmen hinaus engagierte von Schilling sich in vielfältiger Weise für die gemeinsamen Interes­sen der Zeitungsbranche und machte sich insbe­sondere mit seinem Engagement für die Presse­freiheit auch international einen Namen. In der Folge übertrug ihm die UNESCO mehrfach Auf­gaben als Experte im Medienbereich, und das Internationale Presse Institut in Wien berief den Herausgeber an die Spitze des Deutschen Natio­nalen Komitees sowie in den internationalen Vor­stand. Ferner stand Rainer von Schilling viele Jahre an der Spitze der - von BDZV und Verband Deutscher Zeitschriftenverleger gemeinsam ge­tragenen - Stiftervereinigung der Deutschen Presse und trat auch mit diesem Gremium vehe­ment für die Pressefreiheit ein. BDZV-Präsident Helmut Heinen erinnerte in sei­ner Würdigung des Verstorbenen für den „Mann­heimer Morgen“ an von Schillings Rede zum 40-jährigen Jubiläum der Stiftervereinigung, in der dieser forderte: „Wir müssen den Kampf gegen jede Beschränkung unserer Freiheit aufnehmen, denn mit der Pres­sefreiheit wird die Freiheit des Bürgers verteidigt. Nach wie vor kommt es darauf an, Gegenge­wichte gegen die Omnipotenz der Apparate zu entwickeln.“ Der Geschäftsführer des „Mannhei­mer Morgens“, Björn Jansen, würdigte Rainer von Schilling als herausragenden Reprä­sentanten der Zeitung, der das Ansehen des „Mannheimer Mor­gens“ über Jahrzehnte maß­geblich geprägt habe. Als einen „überaus sozial engagierten Mitbürger“ charakterisierte ihn der baden-württembergische Ministerpräsident Gün­ther Oettinger.

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