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19. April 2013 | Recht

Theater dürfen Pressefotografen aussperren

Theater dürfen Pressefotografen untersagen, Aufnahmen von Aufführungen oder Proben zu machen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen am 13. März 2013 in Münster (AZ: 5 A 1293/11). Zwar sei eine Spielstätte grundsätzlich verpflichtet, der Presse Auskunft zu erteilen und Pressefotos zu ermöglichen, dafür reiche es jedoch aus, wenn Informationen zur Inszenierung mitgeteilt und Bildaufnahmen angeboten würden. In dem konkreten Fall hatte die Oper Köln einem Pressefotografen keine Fotoerlaubnis zur Premiere der Inszenierung „Samson et Dalila“ im Mai 2009 erteilt. Diese Aufführung hatte in der Öffentlichkeit Aufsehen erregt, weil sich zahlreiche Sänger angesichts von Szenen mit Darstellungen grausamer Gewalt und Massenvergewaltigungen krankgemeldet hatten. Die Oper hatte ihren Schritt mit einem allgemeinen Fotografierverbot bei Aufführungen und mit Rücksicht auf private Rechte der Darsteller begründet. In der nächsten Info-Recht erhalten BDZV-Mitglieder weitere Informationen zum Urteil.

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