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20. Januar 1999 | Namen und Nachrichten

Tageszeitungen bauen Wirtschaftsteile aus

Die großen deutschen Tageszeitungen haben in den vergangenen Monaten ihre Wirtschafts- und Finanzteile stark ausgeweitet. Sie reagieren damit auf das gewachsene Interesse der Leser an Wirtschaftsnachrichten wie dem Börsengang großer Unternehmen oder auch der Einführung des Euro. Das Hamburger Magazin "Der Spiegel" bilanzierte Anfang Januar 1999 die Entwicklung: So erscheint die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (F.A.Z.) seit dem Jahreswechsel erstmals mit einem eigenen Finanzteil. Statt bisher fünf Seiten veröffentlicht sie nun neun Seiten mit Daten und Kursen. Die Leser seien heute "ganz anders geschult als früher" und verlangten nach detaillierten Informationen, begründete "F.A.Z."-Herausgeber Jürgen Jeske die "gravierendste Veränderung seit dem Erscheinen der Zeitung vor 50 Jahren". Auch die "Süddeutsche Zeitung" in München hat ihren Wirtschaftsteil um zwei Seiten ausgeweitet und vier neue Redakteursstellen geschaffen. "SZ"-Chefredakteur Hans-Werner Kilz: "In den sechziger Jahren war Bildung das große Thema, in den achtziger Jahren Umwelt - und jetzt ist es Wirtschaft." Die in Berlin erscheinende überregionale Tageszeitung "Die Welt" hat ebenfalls den Wirtschaftsteil erweitert; auch Regionalzeitungen wie das "Hamburger Abendblatt" und die "Stuttgarter Zeitung" sind dem Trend gefolgt.

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