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15. Januar 2019 | Namen und Nachrichten

Sprachkritik: „Anti-Abschiebe-Industrie“ ist Unwort des Jahres 2018

logo_unwort.jpgSprachwissenschaftler haben den Begriff „Anti-Abschiebe-Industrie“ zum Unwort des Jahres erklärt. Der Ausdruck war im Mai 2018 durch Alexander Dobrindt, den Vorsitzenden der CSU Landesgruppe im Deutschen Bundestag, verwendet worden und hatte heftige Diskussionen ausgelöst. Die jährliche Kür des Unworts soll auf „undifferenzierten, verschleiernden oder diffamierenden öffentlichen Sprachgebrauch“ aufmerksam machen. Bei der Jury seien knapp 900 Vorschläge eingegangen, darunter etwa 500 unterschiedliche Ausdrücke. Mit Abstand am häufigsten genannt wurde nach Angaben der Jury der Begriff „Asyltourismus“. Unwörter waren zuletzt „alternative Fakten“ (2017), „Volksverräter“ (2016), „Gutmensch“ (2015) und „Lügenpresse“ (2014). Die Aktion „Unwort des Jahres“ wurde 1991 von dem Frankfurter Germanistikprofessor Horst Dieter Schlosser initiiert. Seit 2011 ist die Darmstädter Sprachwissenschaftlerin Nina Janich Jury-Sprecherin.

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