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09. Februar 2001 | Namen und Nachrichten

Spielekonsolen werden onlinefähig

PC-Spiele können längst übers Internet gespielt werden. Nun wollen auch die Hersteller von Videospiel-Konsolen ihre Geräte onlinefähig machen. Von den drei großen Anbietern kann zurzeit nur Sega mit der "Dreamcast" einen Internetanschluss aufweisen. Dennoch konnte Sega nur einen Marktanteil von 15 Prozent erringen, von denen nicht mal ein Drittel den Internetzugang nutzen würde, so Segas Deutschland-Chef Thomas Zeitner. Wegen des geringen Erfolgs hat sich Sega jüngst aus dem Konsolen-Markt verabschiedet und will sich fortan auf die Entwicklung von Game-Inhalten konzentrieren. Dennoch arbeiten Segas Ex-Konkurrenten mit Hochdruck an der Online-Fähigkeit ihrer Konsolen. Nintendo will "Nintendo 64" bis Ende des Jahres durch den "Gamecube" ersetzen, der per Handy ins Internet gehen können soll. Sonys gerade eingeführte "Playstation 2" hat noch keinen Internetzugang, Nachrüstsätze werden aber noch in diesem Jahr angeboten. Gleichzeitig soll Sony mit dem weltweit größten Online-Dienst AOL verhandeln. Dies könnte eine Reaktion auf die von Microsoft für Weihnachten 2001 angekündigte X-Box sein, mit der das Unternehmen Sonys Marktherrschaft angreifen will.

Quelle: Handelsblatt, 12.12.2000, w&v online, 1.2.2001

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