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14. Oktober 2004 | Kinder-Jugend-Zeitung

Schulprojekt „Jugend und Wirtschaft“

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Deutschen Bank AG und Präsident des Bundesverbands Deutscher Banken, Rolf-E. Breuer, und der Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Holger Steltzner, haben am 22. September 2004 in Berlin die Sieger des bundesweiten Schulprojekts „Jugend und Wirtschaft“ gewürdigt. Die Aktion war im Jahr 2000 von der „F.A.Z.“ und dem Bundesverband Deutscher Banken (BDB) ins Leben gerufen und nun zum vierten Mal mit einer Preisverleihung abgeschlossen worden. In seiner Festansprache wies Breuer darauf hin, dass immer weniger Menschen ungebrochenes Vertrauen zu ihrem Wirtschaftssystem hätten. Nach einer aktuellen Umfrage des Ipos-Instituts im Auftrag des BDB meinten nur noch 56 Prozent der Befragen, die soziale Marktwirtschaft habe sich bewährt. Im Osten waren es sogar nur 47 Prozent. Deshalb sei es wichtig, junge Menschen an das Thema Wirtschaft heranzuführen. Breuer appellierte an die Bildungspolitik, ein Schulfach Wirtschaft einzurichten. „F.A.Z.“-Herausgeber Holger Steltzner betonte die gesellschaftliche Aufgabe der Zeitungen, junge Menschen an das Lesen heranzuführen und sie für ökonomische Zusammenhänge zu sensibilisieren. Insgesamt rund 1.400 Schülerinnen und Schüler aus 60 bundesweit ausgewählten Schulen hatten sich an dem aktuellen Projekt beteiligt. Die Schüler erhielten ein Jahr lang die „F.A.Z.“ als Unterrichtsmittel und konnten eine Studienarbeit zu einem frei von ihnen gewählten Wirtschaftsthema verfassen. Ausgewählte Beiträge werden auf der monatlich im Wirtschaftsteil der „F.A.Z.“ erscheinenden Seite „Jugend und Wirtschaft“ veröffentlicht. Anlässlich der Preisverleihung am 22. September wurden zwei Schülerinnen aus Göttingen und Sassnitz sowie ein Schüler aus Gießen für ihre in diesem Zusammenhang veröffentlichten Artikel mit einem Multimedia-Notebook ausgezeichnet. Ein Schulpreis und je 5.000 Euro für die „engagiertesten Schulen“ gingen nach Berlin, Bergisch-Gladbach und Würzburg. Pädagogisch betreut wurde das Projekt vom Aachener IZOP-Institut, Kontakt: IZOP, Dr. Titus Maria Horstschäfer, Telefon 02408/588917.

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