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18. Januar 2005 | Allgemeines

Pressepost-Gebühren steigen um 1,5 Prozent

Inflationsrate und verzögerte Einführung der LKW-Maut berücksichtigt

Der BDZV und die Deutsche Post AG haben sich jüngst auf die Pressepost-Gebühren für 2005 geeinigt. Danach wurden die Preise für Postvertriebsstücke und Pressesendungen linear um 1,5 Prozent angehoben.

Zur Ermittlung dieses Wertes wurde erneut die – eigentlich im Vorjahr ausgelaufene – Rahmenvereinbarung verwendet, wonach die Entgelte jeweils der laufenden Inflationsrate angepasst werden. So wurde eine bereits für 2004 mit einem Preisaufschlag von 0,35 Prozent berücksichtigte Erhöhung wegen der seinerzeit erwarteten Einführung der LKW-Maut für 2005 preismindernd berücksichtigt. In den Verhandlungen für 2006 ist mit der Thematik LKW-Maut wieder zu rechnen.

 

Der Preis des Zuschlags für das Schnellläufernetz (SLN) wurde auf 4,30 Cent pro Sendung erhöht. Unverändert bleiben dagegen die Grundentgelte für das führende Postvertriebskennzeichen und das Vertriebskennzeichen für Nebenausgaben. Sie liegen bei 900 Euro (Hauptausgabe) / 300 Euro (Nebenausgabe) beziehungsweise ermäßigt bei 700 Euro (Hauptausgabe) / 200 Euro (Nebenausgabe), sofern der Einlieferungsdatensatz (EDS) verwendet wird, die Einlieferungsliste online gesendet wird oder ausschließlich das Produkt Streifbandzeitung genutzt wird. Unverändert bleiben auch die Entgelte für Streifbandzeitungen.

 

Darüber hinaus beabsichtigt die Post, das bisherige „Schnipselverfahren“ zur Anschriftenberichtigung bei Zustellfehlern einzustellen. Eine Fehlermeldung mit nicht zustellbaren Exemplaren werde es künftig nur noch geben, wenn der Verlag am neuen Verfahren „Adressupdate“ teilnimmt. Zeitungen sollen dazu entweder die Abonnentenanschriften auf einem gelben Klebeetikett ausdrucken oder im Inkjet-Verfahren so genannte mehrdimensionale Matrixcodes in das Adressfeld auf dem Zeitungsrand aufdrucken, die bei Nicht-Zustellbarkeit vom Postzusteller vor Ort eingescannt werden können. Da bislang weder auf Seiten der Post noch auf Seiten der Zeitungsverlage die technische Erprobung des mehrdimensionalen Matrixcodes abgeschlossen ist, wird die Post das „Schnipselverfahren“ noch bis zum 30. Juni 2005 aufrecht erhalten. Die BDZV-Arbeitsgruppe Logistik wird die technische Erprobung bei den Verlagen weiter begleiten und für die notwendige Abstimmung mit der Deutschen Post AG sorgen. Kontakt: BDZV, Jörg Laskowski, Telefon 030/726298-222, E-Mail laskowski(at)bdzv.de.

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