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26. November 2004 | Ausland

Pressefreiheit weltweit bedroht

In alarmierender Zahl werden Journalisten umgebracht und ihre Veröffentlichungen attackiert, teilt der Weltverband der Zeitungen (WAN) in seiner halbjährlichen Untersuchung zur Situation der Pressefreiheit weltweit mit. Obendrein hätten neue Auflagen von Regierungen ebenso zur Beeinträchtigung der Pressefreiheit beigetragen. Laut WAN wurden in den vergangenen sechs Monaten 35 Journalisten getötet und 63 seit Beginn des Jahres. 2003 seien 53 Journalisten umgebracht worden. Insbesondere der Krieg im Irak, der bisher 23 Reporter das Leben gekostet habe, sei eine der Ursachen für den Anstieg der Todesrate, meinte der WAN. Aber auch auf den Philippinen seien allein in den letzten sechs Monaten acht Journalisten umgebracht worden. „Nationale Sicherheitsgesetze, Antiterrorismusgesetze und Gesetze gegen kriminelle Verleumdung haben Dutzende Journalisten ins Gefängnis gebracht und viele mehr resignieren lassen, die nun Selbstzensur am Schreibtisch betreiben“, heißt es in dem am 22. November 2004 in London veröffentlichten Report. 130 Journalisten seien derzeit weltweit inhaftiert. Dabei hätten Burma, China, Eritrea, Iran, Nepal und Vietnam die meisten Männer und Frauen hinter Gittern. Die offensichtlichsten Versuche, mit neuen Gesetzesvorhaben die Presse zu hemmen, könnten unter anderem in Iran, Zimbabwe und Vietnam beobachtet werden. Der Report kann von der Website der WAN heruntergeladen werden unter: http://wan-press.org/article5683.html. Kontakt: Larry Kilman, Telefon: ++33/1/47428500; E-Mail: lkilman(at)wan.asso.fr.

 

Internet: www.wan-press.org

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