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26. Juli 2001 | Namen und Nachrichten

Präsident Assad brüskiert israelische Journalisten

Gar nicht erst zugelassen wurden kritische Fragen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem syrischen Präsidenten Baschar el Assad am 12. Juli 2001 im Bundeskanzleramt. Wie der Deutschlandkorrespondent der israelischen Tageszeitung "Maariv", Igal Avidan, in der Tageszeitung "Die Welt" berichtet, habe Assad sich bei einer besonders provokativen Frage nach der Herkunft des Journalisten erkundigt. Darauf die Antwort verweigert, als er erfuhr, dass es sich um einen Israeli handelte, und im Anschluss nur noch Fragen arabischer Journalisten zugelassen. Abschließend zitiert Avidan Bundeskanzler Schröder, der seinen syrischen Gast wohl ("vor zuviel Pressefreiheit in Deutschland?") habe schützen wollen und selbst das Wort ergriff. Schröder habe unterstrichen, dass die Bundesrepublik Beziehungen zu Syrien wie zu fast allen Staaten der Welt unterhalte, weil das im deutschen Interesse sei. "Das bedeutet nicht, dass wir uns jede syrische Position zu eigen machen".

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