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19. Dezember 2008 | Branchennachrichten

Perpetual Beta

Der Begriff Perpetual Beta beschreibt, dass sich in Bezug auf die ständige Entwicklung des Internets auch Websites und Software kontinuierlich weiter entwickeln und somit nie wirklich fertig sind. Entstanden ist das Schlagwort innerhalb des Web 2.0-Konzeptes. Ein Vergleich mit dem Web 1.0 verdeutlicht den Unterschied. Während beim Web 1.0 eine Beta-Version als unfertige Testversion verstanden wird, steht "Perpetual Beta" für einen ständig verbesserten Entwicklungsprozess und wird somit zu einem Qualitätsmerkmal. Anbieter wie Google haben mit dem Konzept den Prototypen zum Laufzeitsystem erhoben. Neue Features werden im Echtsystem implementiert und auf Basis von Nutzerfeedback evaluiert. Dadurch kommt es zu einer direkten Kopplung von Kundenfeedback und Angebot. Klassische "Marktforschung" verschmilzt hierbei mit fundierter Anwendungsgestaltung. Auch Verlage verzichten immer häufiger auf aufwändige und teure Relaunches mit ungewissem Ausgang bei den Zugriffszahlen und in der Google-Sichtbarkeit. So will zum Beispiel RP Online künftig keine Relaunches seiner Website mehr durchführen, sondern kontinuierlich am bestehenden Web-Auftritt Verbesserungen durchführen.

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