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22. März 2012 | Allgemeines

Nebeneinander, miteinander, gegeneinander

Intendanten und Zeitungsverleger diskutieren beim deutschsprachigen Verlegertreffen

Deutliche Kritik an den digitalen Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Anstalten in Österreich, der Schweiz und Deutschland gab es beim deutschsprachigen Verlegertreffen am 22. März 2012 in Hamburg, wo die Intendanten und Generaldirektoren vom Österreichischen Rundfunks (ORF), der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR) und von NDR (Alexander Wrabetz, Roger de Weck und Lutz Marmor) mit dem Präsidenten des VÖZ, Hans Gasser, und BDZV-Präsident Helmut Heinen diskutierten. Mit am Podium war auch der Vize-Präsident des Verbands Schweizer Medien, Pietro Supino. Es moderierte der Leiter des Medienressorts des "Handelsblatts", Hans-Peter Siebenhaar.

verlegertreffen2012 IIWährend in Deutschland die presseähnlichen Angebote von ARD und ZDF im Zentrum der Kritik stehen, wehren sich die Schweizer gegen Werbemöglichkeiten der SRG SSR im Netz. In Österreich fordern die Verleger hingegen ein Stoppschild für den ORF in den sozialen Netzwerken. BDZV-Präsident Heinen machte noch einmal deutlich, dass die Grenzen zwischen den Mediengattungen sich im Internet auflösten. Die Verlage sähen im mobilen Netz Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder.

verlegertreffen2012 IDies würde allerdings durch presseähnliche Angebote der Rundfunkanstalten behindert. NDR-Intendant Marmor argumentierte, dass die Öffentlich-rechtlichen schon heute mit großen Restriktionen leben müssten. Generaldirektor de Weck appellierte an die Runde, stärker zu kooperieren und die Kräfte zu bündeln, um gegen die globalen Wettbewerber wie Google und Facebook anzutreten. Ähnlich artikulierte sich sein ORF-Kollege Wrabetz: „Wir sind auf der gleichen Seite der Front als Qualitätsmedien“.

Fotos: VÖZ / Csar

Ort: Hamburg

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