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24. November 2005 | Kinder-Jugend-Zeitung

Mobile Jugend: JIM 2005 bestätigt Handy-Mania bei Jugendlichen

Ein Jugendlicher ohne Handy? Undenkbar, wie die aktuelle JIM-Studie bekräftigt. Aktuell haben 92 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren ein eigenes Handy. Bei den 12- bis 13-Jährigen sind es etwas weniger, allerdings mit 84 Prozent auch eine klare Mehrheit.

Haupt-, Realschüler und Gymnasiasten sind dabei gleichermaßen von der Handy-Mania befallen. Handys sind vor allem wegen der SMS-Funktion beliebt. Telefonieren kommt erst an zweiter Stelle beim Handy-Gebrauch. Für jeden zehnten Jugendlichen sind Mobiltelefone die „am meisten angesagte Technologie".

Eine halbe Million der Jugendlichen (7 Prozent) geraten ab und an in Schwierigkeiten, wenn es um die Handy-Rechnung geht, wobei insgesamt die Ausgaben für Handys nicht gestiegen sind. Durchschnittlich geben Jugendliche 21 Euro dafür aus.

Klingeltöne sind laut Studie auf dem absteigenden Ast. „Gab 2004 noch jeder dritte Jugendliche an, dass ein besonderer Klingelton zu den drei wichtigsten Handyfunktionen gehört, hat sich dieser Wert aktuell halbiert." Dagegen ist die Foto-Funktion bedeutsamer geworden. Für 44 Prozent ist Fotografieren eines der drei wichtigsten Handy-Tools, 57 Prozent der Jugendlichen besitzen ein Mobiltelefon mit integrierter Kamera. Allerdings werden Fotos selten verschickt, ebenso spielen technische Spielereien wie der Internet-Zugang vieler Handys, TV oder Radio keine besondere Rolle.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest stellt am 5. Dezember 2005 in Mannheim die aktuellen Ergebnisse seiner JIM-Studie vor. Eine ausführliche Dokumentation ist ab dem 3. Dezember 2005 über http://www.mpfs.de abrufbar. Die JIM-Studie wurde mit der aktuellen Erhebung zum achten Mal durchgeführt. Dazu wurden ca. 1.200 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren telefonisch interviewt.

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