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25. Juli 2006 | Namen und Nachrichten

MDS Mehrheitsgesellschafter der „Frankfurter Rundschau“

Die Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schau­berg (MDS) hat am 17. Juli 2006 von der deut­schen Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (dd_vg.), Hamburg, 50 Prozent der Anteile und eine Stimme an der Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH, Herausgeberin der „Frankfurter Rundschau“, erworben. MDS ist da­mit neue Mehrheitseignerin der „Frankfurter Rundschau“; die dd_vg. hält weiterhin 40 Prozent der Anteile, die Frankfurter Karl-Gerold Stiftung 10 Prozent. Wie MDS mitteilt, kann die Übertra­gung der Anteile nach Genehmigung durch das Bundeskartellamt „vorrausichtlich im September“ erfolgen. Die dd_vg. hatte im April 2004 90 Pro­zent der Geschäftsanteile des Druck- und Ver­lagshauses erworben, um das Fortbestehen der „Frankfurter Rundschau“ als überregionale Ta­geszeitung zu sichern. In der Satzung der Gesell­schaft wurde verankert, dass die „FR“ als überre­gionale Tageszeitung den Gedanken ihres Grün­ders Karl Gerold als unabhängige, politisch enga­gierte, links-liberale Tageszeitung verpflichtet bleibt. In einer gemeinsamen Mitteilung erklärten dd_vg. und MDS, dass man sich darüber einig sei, dass weitere Maßnahmen zur Kostensen­kung in Frankfurt am Main ergriffen werden müssten, „um die Grundlage für den weiteren Bestand und künftigen publizistischen Erfolg“ der „FR“ zu sichern. Zeitungen „seien keine kurzfristi­gen Renditeobjekte“. Das Engagement in Frank­furt fuße auf dem Glauben an publizistische Ver­antwortung und Qualitätsjournalismus.

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