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16. November 2006 | Namen und Nachrichten

M. DuMont Schauberg übernimmt Bundesanzeiger-Verlag

Die Kölner Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg (MDS) übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2006 die gesamten Anteile am Bundesan­zeigerverlag, Köln. Bereits seit 1999 hält MDS 32,45 Prozent an dem Unternehmen und hat nun den 35,1-prozentigen Anteil des Bundes sowie 32,45 Prozent der Herausgebergemeinschaft Wertpapier-Mitteilungen erworben. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Parteien Stil­schweigen vereinbart. Mit dem Engagement beim Bundesanzeiger stärke MDS zusätzlich die Akti­vitäten jenseits des zeitungsnahen Geschäfts, heißt es in einer Pressemitteilung der Verlags­gruppe vom 13. November 2006. Auch in Zukunft würden die gesetzlich vorgeschriebenen Pflicht­publikationen durch MDS veröffentlicht. Damit verfüge das Kölner Medienunternehmen „über eine auf lange Sicht kalkulierbare Ertragsquelle“. Der Bundesanzeigerverlag veröffentlicht Pflicht­mitteilungen des Bundes wie etwa Gesetzestexte, Jahresabschlüsse und Hinterlegungsbekanntma­chungen. Die Erfüllung dieser Aufgabe auf Seiten des Bundesanzeigers ist durch einen langfristigen Vertrag abgesichert. Derzeit steht, wie MDS wei­ter mitteilt, beim Bundesanzeiger ein Medien­wechsel an. Statt wie bislang in gedruckter wer­den die staatlichen Pflichtpublikationen ab 2007 ausschließlich in elektronischer Form erstellt. Nach der Umstellung werde ein kontinuierliches Wachstum erwartet, da die publikationspflichtigen Texte eher zunehmen dürften.

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