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23. April 2020 | Namen und Nachrichten

Köln: DuMont investiert in Regionaltitel

dumont_köln.jpgNach dem Verkauf mehrerer Regionalzeitungen kündigt die Mediengruppe DuMont an, einen Millionenbetrag in digitalen Journalismus bei den verbliebenen Kölner Titeln zu investieren. Die publizistischen Aktivitäten im Geschäftsfeld Regionalmedien würden in einem integrierten Medienhaus in Köln zusammengeführt, das sich vorrangig auf die digitale Weiterentwicklung von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“ konzentriere. Dies teilte die Kölner Mediengruppe mit. Zugleich werde es die gedruckten Ausgaben der Zeitungen weiterhin geben.

DuMont-CEO Dr. Christoph Bauer übernimmt den Angaben zufolge in Personalunion interimistisch die Leitung des Medienhauses. Der bisherige Geschäftsführer Philipp Froben scheidet „im beiderseitigen guten Einvernehmen“ Ende April aus dem Unternehmen aus. „Express“-Chefredakteur Constantin Blaß verlässt das Unternehmen, die Position wird es nicht mehr geben. Der Chefredakteur des „Kölner Stadt-Anzeigers“, Carsten Fiedler, übernimmt zum 1. Mai zusätzlich die Funktion des Geschäftsführenden Chefredakteurs Newsroom und ist für die publizistische Leitung der beiden Zeitungstitel verantwortlich.

DuMont wolle in den nächsten Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag für die redaktionelle Weiterentwicklung, Digitalisierung und Vermarktung ausgeben und so die beiden Marken stärken. Die Redakteure der Zeitungen arbeiteten bereits in einem gemeinsamen Newsroom in Köln zusammen. An der Redaktionsgröße des Medienhauses soll sich durch die Neuausrichtung nichts ändern. Das Haus werde sich als eigenständiger Verlag auch um Bereiche wie Anzeigenblätter, Hörfunk und Veranstaltungsgeschäft kümmern, hieß es weiter. Die Vorsitzende des Aufsichtsrats, Isabella Neven DuMont, betonte: „An unserem Heimatstandort Köln werden wir mit aller Kraft die digitale Transformation unserer Flaggschiffe ‚Kölner Stadt-Anzeiger‘ und ‚Express‘ umsetzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir langfristig ein nachhaltig erfolgreiches, vorrangig digitales Geschäftsmodell etablieren werden.“

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