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14. November 2019 | Lob und Preis

Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz: Harald Maass für Reportage zur Überwachung in China

Autor Thomas Ramge, Wolfgang Stückemann (Deutscher Spendenrat), Preisträger Harald Maass, Sonja Alvarez vom Tagesspiegel und Siftungsvorstand Frederick Richter (von links). (Foto: Stiftung Datenschutz)Autor Thomas Ramge, Wolfgang Stückemann (Deutscher Spendenrat), Preisträger Harald Maass, Sonja Alvarez vom Tagesspiegel und Siftungsvorstand Frederick Richter (von links). (Foto: Stiftung Datenschutz)Der diesjährige Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz wird an Harald Maass verliehen für seine Reportage „Totale Kontrolle“, erschienen im „SZ-Magazin“ vom 15. März 2019. Der Text beschreibt die Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren durch die chinesischen Behörden mithilfe allumfassender Überwachung. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Der Text zeige in „einzigartiger Weise, wie moderne Technik zur politischen Machtausübung ausgenutzt wird, und regt zum Nachdenken über den Umgang mit persönlichen Daten an“, begründet die interdisziplinär besetzte Jury ihre Entscheidung. In seiner Laudatio würdigte der Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Lutz Frühbrodt die eindringliche Schilderung des Lebens unter vollständiger Überwachung: „In dieser Reportage wird die Machtfülle anschaulich, die aus der Überwachung resultiert. Die Kontrolle der Kommunikation schränkt die Grundrechte ein – Freiheit braucht Privatsphäre.“

Preisträger Harald Maass berichtet seit mehr als einem Jahrzehnt aus Asien. In Peking und Hongkong verfolgte er die politische und wirtschaftliche Entwicklung Chinas. Maass ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule und arbeitet als freier Journalist. Die Reportage sei unter schwierigen Bedingungen entstanden: Maass wurde nach eigenen Angaben mehr als 50 Mal von der chinesischen Polizei kontrolliert.

Weitere Informationen finden sich auf: www.stiftungdatenschutz.org/themen/journalistenpreis

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