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07. März 2003 | Ausland

Journalisten aus der Haft entlassen!

An die Regierungen von sieben Ländern haben sich der Weltverband der Zeitungen (WAN) und das Weltforum der Chefredakteure (WEF) in der letzten Februarwoche gewandt, um die Freilassung von Journalisten zu erreichen. In Briefen an die jeweiligen Präsidenten und Premierminister protestierten die internationalen Presseorganisationen gegen Verhaftungen und Verurteilungen, die das Recht der Journalisten auf freie Meinungsäußerung verletzen. Die Proteste richteten sich im Einzelnen gegen die Inhaftierung von Mathurin Moment in der Republik Zentralafrika, die Verurteilung zu sieben Jahren Gefängnis von Internet-Autor Tao Haidong in China, die Inhaftierung von Raymond Kabala in der Demokratischen Republik Kongo, die Inhaftierung von Mohannad Mubaidin in Jordanien, den Arrest von Mohaled Mohsen Sazegara im Iran, die Inhaftierung von Ismael Mbonigaba in Ruanda sowie die Verurteilung von Gayrat Mekhiboyev in Usbekistan.

 

Leider ist es fast überall auf der Welt üblich, Journalisten ins Gefängnis zu werfen, die nur ihren Job tun, kritisierte in diesem Zusammenhang Timothy Balding, der Hauptgeschäftsführer des WAN, in Paris. Weltweit befänden sich derzeit mehr als 100 Journalisten im Gefängnis. Um Aufmerksamkeit für diese unerträglichen Verhältnisse zu wecken, wird der WAN im Vorfeld des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai erneut eine Kampagne veröffentlichen, die Zeitungen weltweit bei der Förderung der Pressefreiheit unterstützen soll. Auch der BDZV plant gemeinsam mit der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen aus diesem Anlass eine Podiumsdiskussion in Berlin. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon: ++33/1/47428500, Telefax ++33/1/47424948, E-Mail: lkilman(at)wan.asso.fr.

 

Internet: www.wan-press.org

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