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11. Dezember 1998 | Ausland

Iranischer Journalist ermordet

Am 9. Dezember 1998 wurde der iranische Journalist Mohammad Mokhtari ermordet aufgefunden. Nur wenige Tage zuvor hatten der Weltverband der Zeitungen (WAN) und die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) von der iranischen Regierung Aufklärung über den Verbleib des Journalisten verlangt. Mokhtari war seit dem 3. Dezember spurlos verschwunden. Der prominente Journalist hatte für viele liberale Zeitschriften geschrieben und wurde bereits mehrfach festgenommen. Möglicherweise hänge, so ROG, Mokhtaris Tod mit seinem Bemühen zusammen, den unabhängigen iranischen Schriftstellerverband wiederzubeleben. Aufklärung fordern WAN und ROG in Schreiben an den iranischen Präsidenten Mohammad Khatami auch über den Aufenthalt des Chefredakteurs der Zeitung "Pirus", Pirus Davani, und über die Umstände des Todes von Majid Sharif, Mitarbeiter der Zeitung "Iran Farda". Beide Organisationen appellierten an die iranische Regierung, das Schicksal der verschwundenen Journalisten aufzuklären und alle notwendigen Schritte zum Schutz von Presse- und Meinungsfreiheit im Iran zu unternehmen.

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