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09. August 2004 | Digitales

Internet-Nutzerschaft wird älter

Die Altersgruppe der über 50-Jährigen ist die am stärksten wachsende Gruppe im Internet, so das Ergebnis des jüngsten „(N)Onliner Atlas“, den das Marktforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Wirtschaftsinitiative D21 erhoben hat. Insgesamt sind 53 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung online. Von den über 50-Jährigen sind zwar immer noch über zwei Drittel nicht im Internet, im Vergleich zur Vorjahresbefragung hat sich die Online-Nutzerschaft in dieser Altersgruppe aber verdoppelt. Die stärkste Reichweite hat das Web bei den 14- bis 29-jährigen. 80 Prozent sind online. Bei den 30- bis 49-jährigen sind es 70 Prozent.

 

Nicht nur das Alters- sondern auch das Ost-West-Gefälle lösen sich langsam auf. Zwar sind in den neuen Bundesländern weiterhin deutlich weniger Menschen im Web – das Schusslicht bildet mit 16 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt Mecklenburg-Vorpommern –, doch ist dieser Unterschied deutlich geringer als noch in den Vorjahren. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liegt Deutschland in der Internet-Nutzung nur im Mittelfeld. Diese zu steigern hat sich auch die Bundesregierung vorgenommen. Der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Alfred Tacke erklärte, das bis zum Jahr 2006 – genau wie jetzt schon beim Mobilfunk – 75 Prozent der Bevölkerung online sein sollen.

 

Quelle: Tagesspiegel vom 24.6.2004; Die Welt vom 1.7.2004

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