Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

03. Juni 2010 | Allgemeines

Internationaler Printkongress: Zeitung neu denken – inhaltlich, ökonomisch, strategisch

29. Juni 2010: Zeitungen im Mittelpunkt beim Medienforum.nrw in Köln

Internet und Digitalisierung geben dem Wettbewerb der Medien eine Turbo-Dimension. Obendrein stellt zum zweiten Mal in diesem Jahrzehnt eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise die Zeitungen vor große Her-ausforderungen. Wie können sich Verlage trotzdem erfolgreich positionieren? Welche cross-medialen Potenziale gibt es? Wie sind die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Zeitungsverlage national und international? Und was will das Publikum? Antworten auf diese Fragen gibt der hochkarätig besetzte internationale Printkongress des BDZV und des Zeitungsverlegerverbands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) beim Medienforum.nrw am 29. Juni 2010 in Köln.

Logo MedienforumZuvor wird BDZV-Präsident Helmut Heinen auf der Eröffnungsveranstaltung am 28. Juni mit Vertretern der öffentlich-rechtlichen und der pri­vaten Fernsehsender sowie der Telekommunika­tionsindustrie unter dem Motto „Was uns lieb und teuer ist“ über neue Leitmedien, bezahlbare Qua­lität und freie Inhalte im Internet diskutieren. Im Anschluss wird Valdo Lehari jr., Präsident des europäischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA) und Verleger des „Reutlinger General-Anzeigers“, unter anderem mit Johannes Beermann (Chef der Staatskanzlei Sachsen) und dem Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (Thomas Langheinrich) der Frage nachgehen, wie sich der Auftrag und die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien in den vergangenen Jahren verändert hat und wie die Zukunft dieser aussehen wird.

Beim internationalen Printkongress sprechen Verleger, Verlagsmanager und Redakteure aus Deutschland, England und Österreich über Stra­tegien und Geschäftsmodelle für die Zukunft der Branche. Am Podium: Wolfgang Blau, Chefre­dakteur Zeit Online (Hamburg); Konstantin Ne­ven DuMont, Vorstand Strategie und Kommuni­kation Mediengruppe M. DuMont Schauberg (Köln); Christian Nienhaus, Vorsitzender ZVNRW und Geschäftsführer Mediengruppe WAZ (Essen); Alan Rusbridger, Chefredakteur „The Guardian“ (London) sowie Eugen A. Russ, Geschäftsführer Vorarlberger Medienhaus (Schwarzach/Österreich).

Am Nachmittag des 29. Juni folgt das BDZV/ZVNRW Panel: „USA sind nicht Deutsch­land – Zeitungsmärkte im Vergleich“. Hinter­grund: Die Zeitungen in den USA haben in den vergangenen Jahren zum Teil dramatisch an Auflage verloren. Hinzu kommen massive Ein­brüche am Anzeigenmarkt. Selbst am Online­markt, bisher eine wachsende Erlösquelle der Verlage, gingen 2009 die Einnahmen zurück. Erste Titel wurden eingestellt, andere erscheinen nur noch im Internet. Gerade einmal vier von zehn Amerikanern lesen überhaupt noch Zeitung. Was bedeutet diese Entwicklung für den deut­schen Zeitungsmarkt? Darüber diskutieren der Münchener Verleger Dirk Ippen; US-Botschafter a.D. John C. Kornblum, der Bonner Medien­journalist und Verlagsberater Ralf Siepmann sowie Professor Stephan Weichert (Macromedia Hochschule für Medien und Kom­munikation, Hamburg). Siepmann ist auch Autor der aktuellen BDZV-Studie: „Am Wendepunkt. Die Zeitungen in den USA – Konvergenzen und Divergenzen zum deutschen Zeitungsmarkt“, die er zu Beginn des Panels kurz vorstellen wird. Informationen zur Studie finden Sie im Netz unter www.zv-online.de.

Einen Überblick über sämtliche Veranstaltun­gen gibt es unter www.medienforum.nrw.de.

zurück