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25. September 2014 | Allgemeines

Inspiration, Kooperation, neues Geschäft – Zeitungsverlage und Start-ups

BDZV-Report und Study Visit für Verlagsentscheider

Zeitungshäuser in Deutschland können in vielfältiger Weise von Start-ups profitieren. Die jungen Unternehmen sind die Antwort von Wirtschaft und Gesellschaft auf die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung. Schnelligkeit gehört zum Geschäftsmodell, Scheitern ist erlaubt, Innovation der Antrieb. Wie Zeitung und Start-ups zusammenpassen - dazu bieten der BDZV und die ZV Akademie ab sofort einen neuen Report und im Oktober eine Study Visit in Berlin an.

Was können Verlage in diesen Umbruchzeiten von jungen Unternehmen in Berlin, London oder im Silicon Valley lernen? Dieser Frage geht der in der ZV Edition herausgegebene Report „Inspira­tion, Kooperation, neues Geschäft – Zeitungs­verlage und Start-ups“ nach. Eine Erkenntnis der Autoren: Innovation muss konsequent von oben vorgelebt werden – für alle im Unternehmen. Dazu gehört eine Kultur der „open minds“, die zum Querdenken anregt und auch Irrtum mit ein­schließt. Scheitern wird zum Teil des Erfolgs - wie auch schnelles Handeln: Entscheidungen, die in klassischen Unternehmensstrukturen oft Mo­nate in Anspruch nehmen, fallen in Start-up-Un­ternehmen im Tagesrhythmus. Gute Ideen wer­den rasch umgesetzt. Im Zentrum des Handelns stehen dabei immer der Kunde und der Kunden­nutzen. Beeindruckt von den Erfolgen junger Entrepreneure der Digitalwirtschaft werden auch immer mehr mittelständische Verleger und Medi­enunternehmer Teil der Start-up Welt. Längst erfahren die jungen Gründer als kompetente Partner für Wachstum und neue Geschäftsfelder hohe Wertschätzung.

Autoren aus der Praxis

Die Autoren: Meinolf Ellers, Geschäftsführer von dpa-infocom, beschreibt, wie essenziell eine Innovationskultur in der Verlagswelt ist. Katja Nettesheim, selbst Teil der Berliner Start-up-Welt, kennt die Protagonisten und weiß, wie die Szene funktioniert. Sie stellt ausgewählte Gründer und Unternehmen vor. Kommunikationsberaterin Bar­bara Geier beleuchtet ihre Wahlheimat London, das erfolgreichste und größte Ökosystem für Start-ups in Europa. Die USA-Korrespondentin des BDZV, Ulrike Langer, beschreibt die Ent­wicklung in New York, San Francisco und im Silicon Valley, wo allein im vergangenen Jahr 15.000 Patente angemeldet und 20 Börsengänge absolviert wurden. Marc Del Din, Geschäftsführer der Holding der „Nordwest-Zeitung“ (Oldenburg) für Beteiligungen, erläutert, wie sich regionale Verlagsunternehmen in Deutschland erfolgreich in die Start-up-Welt einbringen können. Das Ziel: bestehende Geschäftsfelder ausbauen, neue Geschäfte entwickeln und Zugang zu frischen Ideen, Technologien und Talenten erhalten.

Sämtliche Beiträge sind ein Plädoyer, die Nähe zu den jungen Entrepreneuren der Digitalwirt­schaft zu suchen, sich auszutauschen und wo­möglich gemeinsame Wege zu gehen.

Den Austausch von Verlagsentscheidern mit jungen Gründern fördert auch die zweite Study Visit „Zeitung Meets Start-ups“ von BDZV und ZV Akademie, die am 14. und 15. Oktober in Berlin stattfindet. Verleger, Manager und Journalisten erhalten hier Gelegenheit, sich mit Key-Playern der Berliner Gründerszene zu treffen, über Digi­talstrategien, Businessmodelle und Beteiligungs­geschäft zu diskutieren und neue Unternehmens­kulturen kennen zu lernen.

Stationen auf der Tour sind u.a. zalando, deren Börsengang kurz bevorsteht; fox and sheep, eine weltweit erfolgreiche App-Schmiede für Kinder; one football, eine Community mit mehr als 14 Millionen Mitgliedern in 200 Ländern; Project A Ventures, die in zwei Jahren 25 Start-ups aufge­baut haben, und Rocket Internet, einem der weltweit größten Internet-Inkubatoren mit bevor­stehendem Börsengang und geschätztem Fir­menwert von bis zu fünf Milliarden Euro.

Der Report „Inspiration, Kooperation, neues Geschäft – Zeitungsverlage und Start-ups“ hat einen Umfang von 130 Seiten und kann als PDF zum Preis von 98,00 Euro über die Website www.zvakademie.de und über den diesem Intern beiliegenden Bestellbogen bezogen werden.

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