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01. November 2001 | Namen und Nachrichten

Honorarprofessur für Alfred Neven DuMont

Dem Herausgeber des „Kölner Stadt-Anzeigers“, der „Mitteldeutschen Zeitung“ in Halle und des Kölner „Express“, Alfred Neven DuMont, ist am 17. Oktober 2001 von der Universität Halle eine Honorarprofessur für Medienpolitik und Medienökonomie verliehen worden. Seine Antrittsvorlesung hielt der Kölner Verleger im Rahmen der Festveranstaltung. Der Leiter des Instituts, Professor Reinhold Viehoff, sprach in seiner Laudatio von den großen Erwartungen, die Studierende und Lehrende an diese Honorarprofessor knüpften. Alfred Neven DuMont wachse als „Verleger, als Herausgeber, als Zeitungsmann und als Citoyen dieses Gemeinwesens“ eine neue große Aufgabe zu. Um die Verantwortung der Medienmacher ging es in der Antrittsvorlesung des Verlegers mit dem Titel „Entwicklungen in der Bundesrepublik nach 1945 aus der Sicht eines Zeitungsverlegers und Herausgebers“. Die Zeitung sei ein Januskopf, erklärte Neven. Auf der einen Seite müsse sie wirtschaftlich erfolgreich sein, denn nur dann sei die Freiheit des Wortes gewährleistet. Auf der anderen Seite sei sie ein publizistisches Unternehmen, das eine öffentliche Aufgabe wahrzunehmen habe, nämlich sensiblen, aber auch couragierten Umgang mit der Politik und den übrigen Repräsentanten der Gesellschaft zu pflegen. Nach den Ereignissen des 11. September bestehe, so Neven, die Gefahr eines Medienkriegs. Der „Kampf um die Quote führt leicht dazu, dass Sorgfalt, Umsicht und Präzision Schaden nehmen“. Einmal mehr zeige sich, dass die „Presse ein empfindliches Gut“ sei.

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