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27. Mai 2019 | Lob und Preis

Henri Nannen Preis: Autorenteam gewinnt Sonderpreis für NSU-Prozessberichterstattung

(Foto: Franziska Krug, Getty Images, für Gruner + Jahr)(Foto: Franziska Krug, Getty Images, für Gruner + Jahr)Der Henri Nannen Preis 2019 ist dieses Jahr in sieben Kategorien verliehen worden: Sieger in der Kategorie „Reportage“ ist Bastian Berbner mit seinem Beitrag „Ich und der ganz andere“, erschienen im „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Darin geht es um die Freundschaft zweier Iren, von denen der eine homosexuell und der andere homophob ist. Neben den Preisen in den regulären Kategorien hat die Jury auch einen Sonderpreis vergeben. Dieser ging an das Autorenteam Annette Ramelsberger, Rainer Stadler, Wiebke Ramm und Tanjev Schultz von der „Süddeutschen Zeitung“. Geehrt wurde deren Berichterstattung und fünfjährige Begleitung des NSU-Prozesses in den Jahren 2013 bis 2018.

Karsten Krogmann und Christian Ahlers gewannen in der Kategorie „Dokumentation“ mit ihrem Beitrag „Die Akte Högel“, der bei NWZ Online veröffentlicht wurde. Mit dem Nannen Preis 2019 in der Kategorie „Web-Projekt“ wurden Katharina Brunner, Sabrina Ebitsch, Sebastian Gierke und Martina Schories ausgezeichnet. Ihre Arbeit „Das gespaltene Parlament“ ist auf der „SZ“-Webseite erschienen. Als beste Reportage-Fotografie wurde „Opioide vergiften die ganze Gesellschaft. Arbeiter, Manager, jeden. Pausenlos. Jeden Tag. Und es sieht nicht danach aus, dass es besser wird“ von James Nachtwey ausgezeichnet, erschienen ist diese im „Stern“. In der Kategorie „Inszenierte Fotografie“ wurde Stephan Vanfleteren für seine in „mare“ erschienene Arbeit „Wie stellst Du Dir Deine Zukunft vor?“ geehrt.

Für ihren Beitrag „Vergewaltigt auf Europas Feldern“ auf buzzfeed.com zeichnete die Jury Pascale Müller und Stefania Prandi in der Kategorie „Investigative Leistung“ aus. Die Recherche zum Text war eine Kooperation mit dem Netzwerk Correctiv. Die beste „lokale investigative Leistung“ wurde von Oliver Schmetz und Stephan Mohne erbracht. Sie wurden für ihren Text „Teure Bande: Die dubiosen Gehälter von Personalräten“, erschienen in der „Aachener Zeitung“, ausgezeichnet.

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