Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

16. Januar 1997 | Marketing

"Hannoversche Allgemeine Zeitung" für Blinde

Die Verlagsgesellschaft Madsack bietet über ihre Tochterfirma Dialog Medien in Hannover ab dem 20. Januar 1997 eine "sprechende" Zeitung an: Blinde und stark Sehbehinderte können dann per Telefon oder per Computer mit entsprechendem Modem wichtige Artikel ihrer Wahl aus der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (HAZ) von einer synthetischen Stimme vorlesen oder in Braille-Schrift "übersetzen" lassen. Das System kommt von der schwedischen Firma Textalk, die bereits skandinavische und niederländische Zeitungen damit ausgestattet hat. Voraussetzung zum Abhören der "sprechenden Zeitung" ist ein Tastentelefon mit Tonwahl. Die Ressorts der "HAZ" sind in zweistellige Zahlenkombinationen unterteilt, die am Telefon angesagt werden. So lassen sich beispielsweise Berichte aus dem Lokalteil, dem Sport oder der Politik einzeln anwählen. Anrufer, die wenig Zeit haben, können in den Ressorts hin- und herspringen, auch einzelne Artikel oder Absätze überspringen. Der Projektbeauftragte für die Blindenzeitung, Tibor Gaddum, preist die Vorzüge des neuen Angebots: "Unsere blinden Kunden sind nicht einem laufenden Tonband ausgeliefert, sondern können sich wie in den Abteilungen eines Kaufhauses frei bedienen." Für die Zeit der Nutzung fallen, wie die "HAZ" weiter mitteilt, die normalen Telefongebühren an.

Kontakt:

Dialog Medien,
Tibor Gaddum,
Bemeroder Straße 58,
30559 Hannover,
Tel.: 0511/5181621,
Fax: 0511/5181634.

zurück