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03. November 2003 | Ausland

Gruner + Jahr verkauft Zeitungsgeschäft in Osteuropa

Das Verlagshaus Gruner + Jahr in Hamburg gibt seine Beteiligungen an Zeitungen in Osteuropa zum 1. Januar 2004 an den Schweizer Ringier-Verlag ab. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte G+J-Sprecher Stefan Michalk am 24. Oktober 2003. Der Hamburger Verlag wolle sich in Osteuropa ausschließlich auf das Zeitschriftengeschäft fokussieren und dabei zunächst auf die beiden größten Wachstumsmärkte Polen und Russland, hieß es. In Polen sieht sich der Verlag als Marktführer im Segment der Frauenzeitschriften; in Russland hatte G+J nach dem Wissensmagazin „Geo“ und der Leute-Illustrierten „Gala“ das Jugendmagazin „GEOLenok“ herausgebracht. Ringier übernimmt in Tschechien den G+J-Minderheitsanteil an der Ringier CZ („Blesk“, „ABC“). In der Slowakei wird künftig die Tageszeitung „Novy Cas“ mehrheitlich zu Ringier gehören. Die gemeinsame Beteiligung beider Verlage an Euroskop („Zivot“, „Euro Televiza“, („Tvoja Rodina“) geht vollständig in die Hände des Schweizer Verlagshauses. In Rumänien gibt der Hamburger Verlag den Expres-Verlag mit „Evenimentul Zilei“ ab und trennt sich in Serbien von seiner Mehrheitsbeteiligung am „Blic“-Verlag. „Wir sind überzeugt, mit Ringier einen Garanten für den weiteren verlegerischen und wirtschaftlichen Erfolg der Titel und Verlage gefunden zu haben“, sagte dazu Achim Twardy, Vorstand Zeitungen/Wirtschaftspresse bei Gruner + Jahr.

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