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17. Januar 2017 | Recht

FAZ und buch.de: Rechtsstreit über Buchrezensionen beigelegt

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) hat nach eigenen Angaben den Rechtsstreit mit der Thalia Bücher GmbH um die Verwendung von „FAZ"-Rezensionen mit einem Vergleich beendet. Thalia gebe für die ohne Erlaubnis zu Werbezwecken verwendeten Buchbesprechungen auf der Online-Plattform buch.de eine Unterlassungserklärung ab und verpflichte sich zu Schadenersatz, teilte die „FAZ" am 17. Januar mit.

FAZ2017.JPGDie „FAZ" erklärte, die verwendeten Rezensionsauszüge seien urheberrechtlich geschützt und dürften nur gegen eine Lizenzzahlung zu Werbezwecken verwendet werden. Die Parteien einigten sich laut „FAZ" darauf, dass durchschnittlich 380 Euro pro Rezensionsauszug als fiktive Lizenz zu bezahlen seien.

Die Thalia Bücher GmbH hatte nach Angaben der Zeitung auf der Plattform „buch.de“ in großem Umfang Rezensionen zur Bewerbung des eigenen Internetangebots verwendet, ohne eine Erlaubnis eingeholt zu haben oder sonst befugt zu sein. Die „FAZ" habe buch.de in diesem Zusammenhang mehrfach und schriftlich Angebote zum Erwerb einer entsprechenden Lizenz unterbreitet.

Burkhard Petzold, Geschäftsführer der „FAZ": „Wir sind froh, dass wir in diesem Verfahren trotz aller Widerstände einen langen Atem bewiesen haben. Nach dem Vergleich ist klar, dass auch Rezensionsauszüge der FAZ urheberrechtlich schutzfähig sind. Sie dürfen nicht ohne Erwerb einer entsprechenden Lizenz zu Werbezwecken genutzt werden. Die Summe von durchschnittlich 380 Euro pro Rezensionsauszug halten wir für einen guten Richtwert.“

zur „FAZ"-Pressemitteilung

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