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24. April 2008 | Allgemeines

Erlaubte Allianzen – Wer kooperiert im Internet?

BDZV-Präsident Heinen beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig

Um „erlaubte Allianzen – wer kooperiert im Internet?“ geht es in einer Debatte, die BDZV-Präsident Helmut Heinen und der ARD-Vorsit-zende Fritz Raff beim Medientreffpunkt Mittel-deutschland am 6. Mai 2008 in Leipzig führen werden. Das von Andreas Stopp (Deutsch-landradio) moderierte Streitgespräch soll mit Blick auf geplante Kooperationen im Internet unter anderem die Frage klären, wo die Zu-sammenarbeit von öffentlich-rechtlichen Sen-dern und privaten Anbietern attraktiv sein könnte, welche Leis¬tung welchen Preis hat und welche Spielre¬geln für die neuen Allian¬zen gelten.

In einem kurzem Statement im Vorfeld des Me­dientreffpunkts (5. bis 7. Mai 2008) machte BDZV-Präsident Helmut Heinen klar, dass die Zeitungsverleger den vorliegenden Entwurf zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag begrüßen, denn darin werde festgehalten, dass Angebote von ARD und ZDF im Internet, die über die An­staltspräsentation hinausgehen, nur sendungsbe­zogen zulässig sein sollen – und dass eine elek­tronische Presse nicht stattfindet. „Es darf nicht sein“, so Heinen, „dass mit Rundfunkgebühren der ungebremste Wettbewerb öffentlich-rechtli­cher Sender zulasten privater Anbieter im Netz finanziert wird.“ Die Sicherung von Qualität und Vielfalt im Internet sei dabei ein absolut untaugli­ches Argument, denn dank der Online-Angebote von Zeitungen und Zeitschriften könnten die Nut­zer über beides bereits seit Jahren im hohen Maß verfügen.

In diesem Jahr konzentriert sich der Medien­treffpunkt Mitteldeutschland, zu dem traditionell die Ministerpräsidenten der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gemeinsam ein­laden, stark auf die elektronischen Medien und das Internet. Ausnahme ist das Thema „Kinder­zeitung – Modelle, Anspruch, Markt“ am 5. Mai beim Treffpunkt Mediennachwuchs für junge Me­diennutzer und Medienmacher. Die Teilnahme­gebühr für den Medientreffpunkt beträgt 90 Euro (Tageskarte) beziehungsweise 180 Euro (Kombi­karte).

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