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04. Juni 2014 | Allgemeines

„Ein kulturpolitisch fataler Schritt“

Bayerische Zeitungsverleger lehnen Pläne des BR entschieden ab

Die bayerischen Zeitungsverleger warnen vor dem Plan des Bayerischen Rundfunks, sein Klassik-Programm nahezu komplett in den kaum zugänglichen digitalen Bereich abzuschieben. Das käme einer Verbannung der klassischen Hörfunk-Musik in einen fast leeren Konzertsaal gleich, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands.

Die Zeitungsverleger Bayerns fühlen sich dem­nach als Berichterstatter und im Auftrag ihrer Leser mit dafür verantwortlich, dass sich der Frei­staat eines vielfältigen und anspruchsvollen Kul­turlebens erfreut. Dazu gehöre auch, energisch vor Fehlentwicklungen zu warnen. Dafür bestehe mit Blick auf den Bayerischen Rundfunk akuter Anlass.

Das Klassik-Programm des BR, so der Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV), gehöre als unverzichtbarer Bestandteil des Musiklebens vollständig in einen Sendebereich, der allgemein und problemlos zugänglich ist, also in den UKW-Bereich. Ein „Alibi-Fenster“ in Bayern 2, wie vor­gesehen, wäre eben nur ein Alibi, das den Sub­stanzverlust nicht annähernd ausgleichen könne.

Es sei unverantwortlich, BR Klassik auf UKW durch das bislang ausschließlich digital verbrei­tete Jugendmusik-Programm „Puls“ zu ersetzen, heißt es weiter: „Mit diesem Verschiebe-Projekt entfernt sich der öffentlich-rechtliche Sender von seinem Staatsauftrag einer auch kulturellen Grundversorgung.“ Bayerns Zeitungsverleger appellieren an alle, die Verantwortung und Ein­fluss haben, diesen „kulturpolitisch fatalen Schritt“ noch einmal zu überdenken und ihm entgegen zu wirken.

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