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14. Mai 1999 | Namen und Nachrichten

Egon Erwin Kisch-Preis vergeben

Birk Meinhardt, Alexander Osang und Axel Vornbäumen sind mit dem Egon Erwin Kisch-Preis ausgezeichnet worden. Den ersten Preis und 25.000 Mark erhält Birk Meinhardt für eine Reportage in der "Süddeutschen Zeitung", in der er am Beispiel des Eishockey-Vereins "Eisbären Berlin" ein Stück skurriler Berliner Gegenwart in einem immer noch gespaltenen Deutschland beschreibt. Den mit 15.000 Mark dotierten zweiten Preis bekommt Alexander Osang von der "Berliner Zeitung" für sein Wahlkampf-Porträt des ehemaligen DDR-Radrennfahrers Täve Schur, der für die PDS in den Bundestag einziehen wollte, von seiner Partei aber nur schwer auf Linientreue einzuschwören war. Der dritte Preis und 10.000 Mark gehen an Axel Vornbäumen von der "Frankfurter Rundschau" für seine "ebenso einfühlsam wie spannend erzählte Geschichte eines Mannes, der sich für das Opfer einer Verschwörung hält, die Spitzen des Staates auf sich aufmerksam zu machen trachtet und sich zunehmend in einer Wahnwelt verspinnt". Der Egon Erwin Kisch-Preis wurde in diesem Jahr zum 22. Mal von der Hamburger Illustrierten "Stern" verliehen. Die Jury würdigt damit alljährlich die "besten deutschsprachigen Reportagen". Die Preise werden am 7. Juli 1999 im Verlagsgebäude von Gruner + Jahr in Hamburg überreicht.

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