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27. August 2003 | Allgemeines

Editorial - Jugend und Zeitung – Zeitung in der Schule – Newspaper in Education

Das Thema junge Leser steht immer auf der Agenda der Zeitungsverlage. In den vergangenen Monaten hat es jedoch noch an Dringlichkeit gewonnen. Nach zwei Jahren, die eine leichte Erholung zu versprechen schienen, weist die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse für 2003 bei den jungen Lesergruppen wieder sinkende Zeitungsreichweiten aus.

 

Zwar attestieren Experten der deutschen Presse nachhaltige Erfolge bei den jungen Lesern. Neue redaktionelle Angebote wie auch Anstrengungen à la „Zeitung in der Schule“ hätten ein angesichts der demografischen Zusammensetzung der Bevölkerung eigentlich zu erwartendes Abbröckeln am unteren Altersrand bis heute verhindert.

 

Gleichwohl müssen die Zeitungen sich mit der Erkenntnis vertraut machen, dass die Generation Gameboy mit gedruckten Medien allein - seien es nun Zeitungen, Zeitschriften oder Bücher - von den Vorzügen des Lesens nicht zu überzeugen sein wird. Dies zeigt auch die vom BDZV und dem Institut für Demoskopie Allensbach vor knapp einem Jahr veröffentlichte Studie „Zeitung und Internet“. Nach dem Fernsehen ist heute für Jugendliche das Internet das wichtigste Medium.

 

Viele deutsche Zeitungen haben dies längst erkannt und schaffen mit ihren mittlerweile weit über 600 Internetangeboten crossmediale Angebote, um auch die Jugendlichen für sich zu gewinnen. Diese Ansätze reichen mittlerweile weit über die Leseförderung in der Schule hinaus und fordern Redaktion, Marketing und Vertrieb gleichermaßen.

 

Der Blick über den Tellerrand zeigt, dass die meisten westlichen Industrienationen ähnliche Probleme haben und nach neuen Lösungswegen suchen. „BDZV intern“ wird die internationalen Entwicklungen in loser Folge als Sonderausgabe zusammenfassen.

 

Anja Pasquay

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