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22. Juni 2007 | Allgemeines

dpa geht mit regionalen Datenanalysen auf den Markt

Umsätze legen um ein Prozent zu/ Mehr als 100 Kunden testen „dpa-Nachrichten für Kinder“

Die Deutsche Presse-Agentur GmbH (dpa) hat 2006 am Umsatz ein Prozent auf 95,7 Millionen Euro zugelegt. Der Jahresüberschuss sei, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung Malte von Trotha am 20. Juni 2007 in Hamburg mitteilte, aufgrund von Sonderfaktoren um das Dreifache auf 6,3 Millionen Euro gestiegen.

„Uns geht es gut, wir haben genügend Ideen in der Tasche“, betonte von Trotha. Zurzeit bewege sich die Agentur in einem stabilen Marktumfeld. Auch für 2007 prognostizierte die dpa ein positi­ves Ergebnis, das sich „aber nicht in der Dimen­sion“ des Vorjahres bewegen werde. Bei den Wortdiensten lag, laut dpa das Neukundenge­schäft über dem durch die sinkende Zeitungs­auflage bedingten Rückgang. Im Bildbereich sei ein Minus beim aktuellen Dienst durch ein Plus von 3,6 Prozent bei der Zweitvermarktung „mehr als aufgefangen“ worden. Neben den fremdspra­chigen Nachrichtendiensten hätten sich auch fast alle Tochterunternehmen erfolgreich entwickelt.

 

Nach einer „ziemlich harten Zeit der Einsparun­gen“ herrsche wieder Aufbruchstimmung, bestä­tigte dpa-Chefredakteur Wilm Herlyn. „Wir haben in den Redaktionen einen neuen Spirit.“ Dies zeige sich bei neuen Produkten wie dem für Herbst 2007 geplanten Angebot „RegioData“. Dabei handelt sich um individuelle und auf frei wählbare Verbreitungsgebiete zugeschnittene Datenanalysen. Mit dem „stärkeren Blick in die Region“ und der Suche nach der Geschichte hinter statistischen Daten reagiere die Agentur auf die Entwicklung bei vielen Zeitungen.

Auch die am 1. April des Jahres gestarteten „dpa-Nachrichten für Kinder“ („BDZV Intern“ be­richtete) seien solch ein „marktgetriebenes Pro­dukt“, erläuterte Herlyn. Derzeit gebe es mehr als 100 Kunden, die dieses erste – mit Text, interak­tiven und klassischen Grafiken, Bild und Ton – komplett multimediale dpa-Angebot testeten. Geschäftsführer von Trotha kündigte ferner ein Videoprodukt für den Online-Bereich an. Dabei erwägt die Agentur ein „Mehrsäulenmodell“, für das zugekauft oder auch selbst produziert werden soll. Neue Produkte würden in der dpa-Gruppe dort angesiedelt, wo dies sinnvoll sei, versicherte von Trotha. So arbeiten zum Beispiel die Redak­tionen „dpa-Nachrichten für Kinder“ und das „Re­gioData“- Team in der Zentrale in Hamburg. Die Zahl der Mitarbeiter der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH blieb mit 769 (2005: 771) zum Jahresende stabil. Zur Unternehmensgruppe mit insgesamt rund 1.100 Mitarbeitern gehören elf Tochterunternehmen und sechs Beteiligungen. dpa ist vollständig im gemeinsamen Besitz der deutschen Medien und hat 191 Gesellschafter.

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