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01. März 2001 | Allgemeines

Doetz warnt vor Populismus

VPRT weist "pauschale Verunglimpfung der privaten Programmangebote" zurück

Der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) wird der von der Gemeinsamen Stelle Jugendschutz und Programm der Landesmedienanstalten (GSJP) wiederholt erhobenen Forderung nach Entwicklung freiwilliger Verhaltensgrundsätze für "Reality Soaps und Psycho-Formate" nicht nachkommen.

Dies teilte der Präsident des VPRT, Jürgen Doetz, dem Präsidenten der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und Vorsitzenden der GSJP, Wolf-Dieter Ring, am 26. Februar 2001 in Bonn mit. Natürlich stelle sich jeder Sender der Kritik an entsprechenden Formaten oder einzelnen Sendungen - die mit dieser Kritik derzeit um sich greifende "pauschale Verunglimpfung der Programmangebote" des privaten Rundfunks weise der VPRT jedoch auf das schärfste zurück.

Die privaten Fernsehunternehmen seien sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und bereit, sich der gesellschaftspolitischen Diskussion über ethische Grundsätze zu stellen, führte Doetz weiter aus. Dies geschehe auf freiwilliger Basis und in Eigenverantwortung der Sender. Forderungen nach neuen Institutionen wie "Ethikkommissionen" oder einem "Bündnis der Programmverantwortung" seien nur dazu angetan, Verantwortlichkeiten zu verwischen, kritisierte Doetz weiter. Der VPRT-Päsident wörtlich: "Es gibt Gesetze, es gibt die Medienanstalten und es gibt Sender - aber leider auch viel Populismus, dem alle entgegentreten sollten, die an einer ernsthaften Diskussion über die Wahrnehmung von Programmverantwortung interessiert sind!"

Kontakt:
VPRT,
Dr. Thorsten Grothe,
Telefon 0228/9345038,
Susan Zahraii-Hassani,
Telefon 0228/9345031.

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