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14. Dezember 2016 | Lob und Preis

Dietrich Oppenberg-Medienpreis: Vier Journalisten ausgezeichnet

Die Preisträger des Dietrich Oppenberg-Medienpreises 2016 stehen fest: Volker Weidermann, Autor des Magazins „Spiegel", Dominik Bretsch, Autor beim Deutschlandfunk, Kristian van Bentem, Redakteur der „Westfälischen Nachrichten" (Münster), und Michael Allmaier, Redakteur der „Zeit", überzeugten die Jury mit ihren Beiträgen. Die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ haben den Preis am 1. Dezember zum 16. Mal an Journalisten vergeben, die in ihrer Arbeit das Lesen sowie die sich ändernden Rahmenbedingungen in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft thematisieren.

(v.l.n.r.) Dominik Bretsch, Michael Allmaier, Dr. Joerg Pfuhl (CEO Holtzbrinck Buchverlage und Vorstandsvorsitzender Stiftung Lesen), Heinrich Meyer (Geschäftsführer Stiftung Presse-Haus NRZ), Senatorin Dr. Claudia Bogedan (Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2016), Volker Weidermann, Kristian van Bentem, Dr. Jörg F. Maas (Hauptgeschäftsführer Stiftung Lesen) ((c) Stiftung Lesen/Nikolai Wolff)(v.l.n.r.) Dominik Bretsch, Michael Allmaier, Dr. Joerg Pfuhl (CEO Holtzbrinck Buchverlage und Vorstandsvorsitzender Stiftung Lesen), Heinrich Meyer (Geschäftsführer Stiftung Presse-Haus NRZ), Senatorin Dr. Claudia Bogedan (Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2016), Volker Weidermann, Kristian van Bentem, Dr. Jörg F. Maas (Hauptgeschäftsführer Stiftung Lesen) ((c) Stiftung Lesen/Nikolai Wolff)Kristian van Bentem erhielt den dritten Preis für seinen Beitrag „Das gallische Bücher-Dorf“ aus den „Westfälischen Nachrichten". Am Beispiel der niederländischen Bücherstadt Breedevort befasst er sich mit der Zukunftsfähigkeit des gedruckten Buches. Die Jury erkannte in dem Beitrag eine Geschichte über die sich wandelnden Gewohnheiten und Wünsche der Leserinnen und Leser und ihres Kauf- und Leseverhaltens in Zeiten von Amazon und Internetbuchhandel.

Den ersten Preis erhielt Volker Weidermann für seinen Artikel „Poesie heilt“, erschienen im „Spiegel".
Der zweite Preis ging an Dominik Bretsch für sein Hörfunk-Feature „Blind in einer Welt der Zeichen. Ein Analphabet auf Jobsuche“, das im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde. Den Sonderpreis vergab die Jury an Michael Allmaier, der mit seinem in der „Zeit" veröffentlichten Artikel „Weg damit!“ provoziert: Allmaier empfiehlt, sich mit Hilfe des Entrümplers von seinen Büchern zu trennen.

Die Preise überreichten Heinrich Meyer, Geschäftsführer der Stiftung Presse-Haus NRZ, und Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. Beide betonten die Bedeutung der Auszeichnung für die Leseförderung: „Der Dietrich Oppenberg-Medienpreis zeigt den hohen Stellenwert des Lesens für die Medien, aus welch vielfältigen Perspektiven sie mit dem Thema Lesen umgehen und wie wichtig engagierte Journalistinnen und Journalisten sind, die mit ihren Beiträgen Diskussionen anstoßen und die Themen Lesen und Leseförderung im öffentlichen Bewusstsein verankern. Der Preis dient als Verstärker herausragender journalistischer Beiträge, die dem Lesen in der modernen Mediengesellschaft wichtige Impulse geben.“

Die Preisverleihung fand in Anwesenheit der amtierenden Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) Dr. Claudia Bogedan statt. Der Dietrich Oppenberg-Medienpreis ist insgesamt mit Preisgeldern in Höhe von 6.000 Euro dotiert.

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