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12. Dezember 2006 | Allgemeines

„Die Zeitungen. Wer liest, versteht“

Deutsche Zeitungen starten Image-Kampagne

„Nur wer Zeitung liest, kann wirklich mitreden. Nur wer Zeitung liest, kann mitentscheiden. Und wer es in dieser Gesellschaft zu etwas bringen will, muss Zeitung lesen“, das erklärt BDZV-Präsident Helmut Heinen zum Start der großen Imagekampagne, die ab 15. Dezember 2006 läuft.

In dem Claim zur Kampagne „Die Zeitungen. Wer liest, versteht“ fänden sich die einzigartigen Qualitäten des Mediums konzentriert, sagte Hei­nen weiter. Die Zeitungen vermittelten Wissen, Bildung und damit soziale Anerkennung und ge­sellschaftlichen Erfolg – daneben aber auch Spaß und Unterhaltung. „Genau so arbeiten die Motive der neuen Kampagne: Sie bringen überraschend und witzig oder auch dramatisch auf den Punkt, was Zeitungen Tag für Tag leisten, um die Kom­plexität der Welt zu erfassen und zu interpretie­ren“, machte der BDZV-Präsident deutlich. „Dabei haben wir als einziges Medium mit einem wirklich universalen Angebot nach wie vor den An­spruch, alle Generationen, Berufsgruppen und Bildungs­schichten anzusprechen. Und zwar auf jedem gewünschten Vertriebsweg, sei es ge­druckt, online oder mobil.“

Als Meinungs- und Qualitätsmedium Nummer Eins in Deutschland preist Michael Grabner, kooptiertes Mitglied des BDZV-Präsidiums und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsfüh­rung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck in Stuttgart, die Zeitung. Er hat gemeinsam mit Karlheinz Röthemeier, Vorsitzender des ZMG-Aufsichtsrats und BDZV-Vizepräsident, die Kam­pagne initiiert. „Wir erreichen 77,2 Prozent der Bevölkerung, das sind 48 Millionen Leser täglich. Diesem riesigen Publikum vermitteln wir die große wie die kleine Welt.“ Dank der Zeitung wüssten die Leser um kommunale Probleme ebenso Bescheid wie etwa um den Auftrag der Bundeswehr in Afghanistan oder was wirklich in der Bundesliga gespielt werde. „Das ist tägliche Hochleistung und die wollen wir zeigen. Deshalb starten wir heute die beste und größte Zeitungs­kampagnen!“, so Grabner. Die Zeit sei reif für eine Kampagne der Zeitungen. „In all dem elekt­ronischen Geklingel ist unser Medium der Leuchtturm, der zuverlässig den Weg durch den Informationsnebel weist, heute, morgen, über­morgen.“

In den nächsten Monaten werden 40 Motive in Zeitungen und Anzeigenblättern geschaltet. Auf­trageber der Kampagne sind der BDZV und die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft. Die Kam­pagne stammt von der Werbeagentur Ogilvy in Frankfurt am Main. Sie provoziert mit Minige­schichten, die nur der Informierte für sich deuten kann. Auf intelligente und unterhaltenden Weise wird das Leistungsspektrum des Mediums doku­mentiert. Etwa so: Zwei typische Nachrichtenfotos – auf dem ersten sieht man den amerikanischen Präsidenten George W. Bush und seinen langjäh­rigen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld eben noch einander herzlich zugewandt. Das andere zeigt dieselben Männer in deutlich entge­gengesetzter Position. Dazu der knappe Claim: „Die Zeitungen. Wer liest, versteht.“ Die Motive betreffen alle Ressorts: von der großen Politik über Feuilleton bis ins Lokale. Aktuelle Entwick­lungen und Ereignisse in allen gesellschaftlichen Bereichen sollen im Lauf der Kampagne schnell in neue Motive umgesetzt werden.

Die Kampagne wurde Ende September 2006 beim Zeitungskongress in Warnemünde be­schlossen und in kürzester Zeit von BDZV und ZMG realisiert. Mehr als 160 Zeitungsverlage haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Gemein­sam mit Michael Grabner und Karlheinz Röthe­meier bilden Clemens Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinischen Post“, Düs­seldorf und Christian Nienhaus, Vorsitzender der Verlagsgeschäftsführung Zeitungsgruppe BILD, Hamburg, den vom BDZV-Präsidium beauftrag­ten Lenkungsausschuss für die Zeitungskam­pagne.

Unter den Internet-Adressen www.bdzv.de und www.zmg.de sind sämtliche Anzeigenmotive hin­terlegt.

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