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21. Dezember 2004 | Digitales

Deutsche immer länger im Netz

Breitbandanschlüsse sollen bis 2010 um 300 Prozent wachsen

Die Nutzungsdauer des Internets wird sich in Deutschland in den nächsten Jahren deutlich steigern, so das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Witten-Herdecke in Zusammenarbeit mit Bertelsmann und T-Online. Im Jahr 2010 werden nach dieser Untersuchung die Nutzer schmalbandiger Internetzugänge pro Tag 24 Minuten online sein statt wie bisher 16 Minuten. Nutzer mit Breitband-Anschlüssen werden es auf 118 Minuten bringen (statt 40 Minuten heute).

Die Studie prognostiziert darüber hinaus ein starkes Anwachsen breitbandiger Internetverbindungen. Gibt es im Jahr 2004 4,2 Millionen Haushalte mit derartigen Internet-Anschlüssen, sollen es 2010 rund 17 Millionen sein. Das Breitband-Marktvolumen soll sich damit von zwei Milliarden Euro auf fast zehn Milliarden Euro verfünffachen. Damit einhergehen soll ein Anstieg kostenpflichtiger Unterhaltungsangebote wie Download-Möglichkeiten für Musik, Spiele und Filme.

Die Studie der Universität Witten-Herdecke ist eine von mehreren Untersuchungen, die sich in jüngster Zeit mit dem Medienbudget der Deutschen beziehungsweise der Europäer befasst haben. Allerdings scheinen diese Untersuchungen fast mehr Licht auf die (mangelnde) Sorgfalt in manchen Fachzeitschriftenredaktionen zu werfen, als auf das Mediennutzungsverhalten der Befragten. Wie anders ist es zu erklären, dass aus einem Anteil der Zeitungen von zehn Prozent am Mediennutzungsbudget (Zeit!) plötzlich eine Reichweite von gedruckten Zeitungen von zehn Prozent in ganz Europa wird? Dass die Reichweiten weitaus höher liegen (Deutschland 76 Prozent, Schweden 88 Prozent, selbst im reichweitenschwächsten Land Portugal noch 38 Prozent), müsste eigentlich jedem Fachautor geläufig sein.

 

Quelle: dpa, 30.11.2004; Kress Report, 12.11.2004

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