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12. März 1998 | Namen und Nachrichten

Bundespressekonferenz kritisiert Müntefering

Mit deutlichen Worten hat die Bundespressekonferenz (BPK) in Bonn, die Vereinigung der bundespolitischen Journalisten, das Verhalten von SPD-Bundesgeschäftsführer Franz Müntefering bei der Bekanntgabe des Termins für die Kür des SPD-Kanzlerkandidaten kritisiert. Die BPK forderte den SPD-Politiker zu einem fairen Umgang mit den Journalisten auf. Müntefering habe "wider besseres Wissen oder aus Unkenntnis" Berichte als "frei erfunden" bezeichnet, die Journalisten zutreffend recherchiert hätten. Ein klärendes Wort des Bundesgeschäftsführers zum Vorgang sei der BPK nicht bekannt. "Wir nehmen jedoch nicht unwidersprochen hin, daß Sie gegenüber Kollegen erklärt haben, es sei Ihnen nicht peinlich, vorsätzliche falsche Informationen gegeben zu haben", kritisierte der BPK-Vorsitzende Heinz Schweden. Vorausgegangen waren - gut eine Woche vor der Niedersachsenwahl am 1. März - Berichte in verschiedenen Medien, die SPD habe den Entscheidungstermin für die Kanzlerkandidatur auf den Tag nach der Niedersachsenwahl vorverlegt. Müntefering hatte dies mehrfach ausdrücklich dementiert und wenige Tage später schließlich doch bestätigt, daß dieser Termin seit Wochen feststehe. Die Bundespressekonferenz ist ein Zusammenschluß von 750 Journalistinnen und Journalisten, die in Bonn und Berlin über bundespolitische Themen berichten.

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