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06. Dezember 2013 | Allgemeines

Bundesbürger sind besonders printaffin

Tageszeitungen und Zeitschriften genießen in puncto Glaubwürdigkeit und Kompetenz das größte Ansehen

Gut 85 Prozent der Bevölkerung halten Zeitungen und Zeitschriften für besonders zuverlässige und glaubwürdige Informations-quellen. 73 Prozent lesen längere Texte lieber auf Papier und 56 Prozent können sich gedruckte Texte weitaus besser merken als elektronische Botschaften. Das sind Kernbotschaften der Repräsentativbefragung „Attraktivität von Print“, die das Institut für Demos-kopie (IfD) Allensbach im Auftrag des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger unter 1.487 Personen durchgeführt hat. Der Studie zufolge haben Printmedien für die Bundesbürger nach wie vor eine herausragende Bedeutung.

So erreichen sie die höchsten Werte in puncto Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Die elektronischen Medien (TV/Radio) schätzen 83 Prozent der Bundesbürger als besonders zuverlässig und glaubwürdig ein, Online-Medien (stationäre und mobile Websites) dagegen nur ein Drittel.

Auch bei der Frage, in welchen Mediengattungen besonders gut recherchierte und sachkundige Berichte beziehungsweise Beiträge zum aktuellen Geschehen zu finden sind, liegen Zei-tungen und Zeitschriften mit 88 Prozent an der Spitze. Knapp dahinter platzieren sich die elektronischen Medien (87 Prozent) und wiederum mit deutlichem Abstand folgen die Online-Medien (38 Prozent).

 

73 Prozent lesen längere Texte am liebsten gedruckt

 

Wie die Allensbach-Studie weiter ergab, bewertet ein Großteil der Befragten den persönlichen Konsum von TV- und Internet-Inhalten als zu hoch. So ist mehr als die Hälfte der Bundesbürger (51 Prozent) der Meinung, zu viel fernzu-sehen. Gut ein Drittel glaubt, der Internetnutzung zu viel Zeit zu widmen. In der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen sind sogar 73 Prozent der Befragten dieser Ansicht. Gern würden sich die Bundesbürger hingegen mit Zeitungen (32 Pro-zent) und Zeitschriften (28 Prozent) intensiver auseinandersetzen, mit dem Fernsehen 21 Pro-zent und mit dem Internet gut jeder siebte.

 

Darüber hinaus untersuchte die Allensbach-Forscher die Präferenzen der Deutschen beim Lesen von Texten. Dabei zeigte sich, dass 73 Prozent der ab 16-Jährigen längere Texte lieber auf Papier lesen. Die Rezeption am Bildschirm favorisieren dagegen lediglich fünf Prozent. Für 17 Prozent spielt die Frage Papier oder Display keine Rolle.

 

Der größte Vorzug gedruckter Texte aus Sicht der Nutzer ist die Flexibilität beim Medienkonsum. 62 Prozent der Befragten gaben an, gedruckte Texte könne man überall und jederzeit lesen. Auch bei den weiteren Rezeptionsleistungen liegen gedruckte Medien deutlich vor elektronischen Versionen – von der gezielten Auswahl der Inhalte (61 versus 35 Prozent) über eine gute Merkfähigkeit des Gelesenen (56 versus vier Prozent) bis hin zu Motiven wie Spaß (42 versus zehn Prozent) und Entspannung (41 versus drei Prozent).

 

Auch die jungen Zielgruppen schätzen Print in puncto Texterfassung deutlich stärker ein als digitale Medien. So meinen 50 Prozent der 16- bis 29-Jährigen, dass man sich das auf Papier Gelesene gut merken könne (Bildschirm vier Pro-zent). Bei der Frage, welches Medienformat gut für längere Texte geeignet ist, sehen die Jüngeren ebenfalls Print klar vor Digital (45 versus sieben Prozent). So wird das Lesen längerer Texte in gedruckten Ausgaben als weniger anstrengend empfunden als in digitalen Medien (27 versus 50 Prozent).

 

Potenzial für digitale Medien

 

Zugleich lässt die Allensbach-Umfrage aber ein signifikantes Potenzial für digitale Medienangebote erkennen. So kann sich jeder sechste Leser (16 Prozent), der bislang ausschließlich gedruckte Zeitschriften konsumiert, vorstellen, diese künftig auch als elektronische Ausgabe auf einem Tablet-PC oder iPad zu nutzen. Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter: www.ifd-allensbach.de.

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