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26. März 2003 | Namen und Nachrichten

Brauchen ver.di-Mitarbeiter eine Lobby?

Neues Ungemach droht bei den Arbeitsplätzen: Ein großer Arbeitgeber mit Sitz in Berlin, der auch im Medienbereich tätig ist, beabsichtigt dem Vernehmen nach, Personal abzubauen. Wie es heißt, soll die Zahl der Beschäftigten von derzeit etwa 5.200 Mitarbeitern auf gut 4.000 Mitarbeiter im Jahr 2007 sinken. Obendrein sollen die hinzugezogenen Unternehmensberater empfohlen haben, Weihnachts- und Urlaubsgeld zu streichen sowie den Mitarbeitern eine Vier-Tage-Woche ohne Lohnausgleich anzubieten. Auch Teilzeitarbeit, Altersteilzeit und Vorruhestand werden diskutiert. Auf die gewohnt markige und vollmundige Interessenvertretung durch Deutschlands größte Gewerkschaft ver.di kann der betroffene Personenkreis allerdings nicht hoffen; denn bei dem Arbeitgeber, um den es hier geht, handelt es sich um eben jene Gewerkschaft. Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ bestätigte ver.di-Finanzvorstand Gerd Herzberg, dass jetzt erstmals ganz offiziell von möglichen Entlassungen die Rede sei: „Unser Problem ist, die Menschen zu bewegen.“ A. Py.

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