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30. Juli 2002 | Allgemeines

BITKOM fordert Grenzen für öffentlich-rechtliche Onlineauftritte

Sendeanstalten sollen ihr Internetangebot auf programmbezogene Inhalte beschränken

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hat am 9. Juli 2002 in Berlin den fortschreitenden Ausbau der Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender kritisiert. Hier werde in den allgemeinen Gebührentopf gegriffen, zu Lasten jener Gebührenzahler, die nicht einmal einen Internetanschluss besäßen.

BITKOM erklärte, die Forderung des BDZV zu unterstützen: „Die Internetauftritte der Sender kosten den Bürger viel Geld und verzerren darüber hinaus in eklatanter Weise den Wettbewerb in dem wichtigen und zukunftsträchtigen Onlinemarkt“, stellte der Vorsitzende der BITKOM-Geschäftsführung Bernhard Rohleder fest. Die öffentlich-rechtlichen Sender betrieben bereits heute eine breite Palette an Online-Shops, böten virtuelle Marktplätze und Wirtschaftsinformationen an oder kooperierten mit kommerziellen Wettgemeinschaften. Hier müsse schnell eine klare Grenze gezogen werden, forderte Rohleder. Denn diese Angebote würden wie die öffentlich-rechtlichen Fernsehsendungen aus Zwangsgebühren der Bürger finanziert.

 

Obendrein würde mit dem ständigen Ausbau der Internetpräsenz und der Einführung immer neuer Spartenprogramme der Gebührenbedarf der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten weiter ansteigen. Betroffen davon sei die freie Internetwirtschaft, die in einem ungleichen Wettbewerb kämpfen müsse. Die europäische Kommission habe daher schon im vergangen Jahr darauf hingewiesen, dass E-Commerce-Aktivitäten nicht zum Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zählten.

 

Kontakt: BITKOM, Elke Siedhoff, Telefon: 030/27576-110; E-Mail: e.siedhoff(at)bitkom.org

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