Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

03. November 2005 | Namen und Nachrichten

Bill Gates und seine Prognosen

Die gedruckte Zeitung gibt es seit 400 Jahren. Und seit mehr als 100 Jahren wird ihr auch in regelmäßigen Abständen immer wieder der Tod vorausgesagt. Jüngstes Beispiel ist eine Äuße­rung von Microsoft-Gründer Bill Gates, der einen Boom von Online-Zeitungen prophezeit hat. Schon bald werde die Hälfte der Zeitungsleser ins Internet abwandern, äußerte Gates gegenüber dem französischen Blatt „Le Figaro“ vom 26. Ok­tober 2005. In fünf Jahren würden „40 bis 50 Pro­zent der Leute die Presse online lesen“, sagte Gates. Es sei deshalb entscheidend für die Blät­ter, sich um die Qualität ihres Internetauftritts zu kümmern. Da hat der Microsoft-Gründer im Inte­resse der eigenen digitalen Anwendungen offen­sichtlich schlicht übersehen, dass weltweit in den vergangenen fünf Jahren die Zahl der Zeitungen um rund 300 auf insgesamt 6.540 angewachsen ist und mit Blick auf den Wirtschaftsboom bei­spielsweise in Indien und China auch weiterhin sprunghaft wachsen dürfte. Aber auch die Nut­zungsgewohnheiten beispielsweise der deut­schen Zeitungsleser lassen kaum erwarten, dass sie künftig ihre gedruckte Zeitung lieber digital im Internet konsumieren möchten. Gerade sie gehö­ren nämlich zu der Spezies, die beide Medien intensiv parallel zur Informationsbeschaffung nutzt.

zurück