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04. April 2019 | Vermarktung

BDZV-Vermarktungsgipfel: Die Welle der Veränderung surfen lernen

Foto: NehlsFoto: NehlsMit der Digitalisierung ändert sich das Vermarktungsgeschäft der Verlage. Aber auch, wenn sich die Beziehungen zu Lesern und Geschäftskunden wandeln, bleiben Konstanten: zum Beispiel das Vertrauen, das durch Verlässlichkeit entsteht. Wer über einen Kanal nachhaltig gute Informationen bekommt, der vertraut diesem Absender, erklärte Christian Rätsch, CEO von Saatchi and Saatchi Deutschland, beim BDZV-Vermarktungsgipfel am 2. April in Berlin. Mit konkreten Beispielen zeigte Rätsch, was die Treiber für neue Kundenbeziehungen im Digitalen sind: das Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz, „ME“ (als Wunsch nach personalisierter Ansprache) und „WE“ (als das Bedürfnis nach Teilen und Verbindung). Diese Treiber veränderten auch die Werbung: Sie müsse persönlicher und qualitativ anspruchsvoller werden, den Menschen Mehrwert und Interaktion bieten. Wer Digitalisierung in erfolgreiche Geschäftsmodelle umwandeln möchte, müsse Routinen durchbrechen und Perspektiven wechseln, schlicht: Dinge einfach neu tun, so der Appell von Rätsch, der zusammenfassend erklärte: „Du kannst die Welle der Veränderung nicht aufhalten. Aber du kannst lernen, sie zu surfen.“

Die Mediengruppe Thüringen hat das getan und das eigene Portfolio um Messen und Sportvermarktung erweitert. Mit Erfolg, wie Geschäftsführer Michael Tallai zeigen konnte. 1,2 Millionen Euro Umsatz mit vier Messeveranstaltungen in einem Jahr und die Perspektive auf ein weiteres Wachstum gäben dem Medienhaus recht. Denn bei aller Digitalisierung bleibe das Bedürfnis der Menschen nach Begegnung, authentischem Erleben, Teilhabe und Austausch, so Tallai. Deshalb boome das Live-Erlebnis und eine neue Eventkultur.

Ein Erfolgsfaktor, den alle Referenten auf dem Vermarktungsgipfel als unabdingbar identifizierten, ist der Kundennutzen. Egal ob es um innovative Produkte und Services, Portfolioerweiterungen oder neue Geschäftsbeziehungen geht: Entscheidend ist der Mehrwert. „Es gilt, die Perspektive des Nutzers einzunehmen“, sagte Philipp Gatz, Geschäftsführer Medienkraft Verstärker, der Agentur- und Vermarktungsgesellschaft der Mediengruppe Oberfranken. „Der einzige Schlüssel zu Wettbewerbsvorteilen ist die Hingabe, Kunden zu verstehen und zu begeistern sowie Beziehungen aufzubauen.“

In weiteren Vorträgen erfuhren die rund 130 Kongressteilnehmer, was Blockchains in Verlagen und für die Vermarktung leisten können (Ingo Rübe, Gründer der BOTlabs Berlin); wie Native Advertising zu einem erfolgreichen Werbeformat wird (Barbara Geier, Gründerin B Connects, London) und in „veränderungsresistenten Verkäufern“ das Feuer entfacht werden kann (Sebastian Seitz, Geschäftsführer Sales Academy); welche Chancen Influencer Marketing für lokale und regionale Medien eröffnet (Thomas Leufert und Stephan Schilling von Digimove Berlin) und wie die „Badische Zeitung“ ihren Vermarktungsprozess mit Erfolg neu organisiert hat (Ralph Strickler, Anzeigenleiter Badischer Verlag und Prof. Dr. Florian Bauer, Vorstand Vocatus).

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