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02. April 2004 | Allgemeines

Back to the USSR?

BDZV und Reporter ohne Grenzen mit gemeinsamer Veranstaltung zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

Ausländische Korrespondenten erleben es täglich, internationale Medienorganisationen beobachten es mit zunehmender Sorge: In den Ländern Russland, Weißrussland, der Ukraine oder der Region Zentralasien werden Medien und Journalisten immer stärker eingeschränkt. Einheimische Journalisten sehen sich zunehmend verfolgt und bedroht. Zeichnet sich nach den Erfolg versprechenden Jahren des Aufbruchs unabhängiger Medien in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion ein Trend zur Resowjetisierung der Medienlandschaft ab? Werden sie – wie zurzeit der UDSSR – als verlängerter Arm der Politiker, Oligarchen und Parteien eingesetzt? Oder entwickeln sich neue Formen von privater, halbstaatlicher und staatlicher Kontrolle? .... Das sind einige Fragen, die in den letzten Monaten immer wieder und immer lauter gestellt wurden.

Vor diesem Hintergrund veranstalten anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit, der weltweit am 3. Mai begangen wird, der BDZV und Reporter ohne Grenzen eine Podiumsdiskussion zum Thema „Back to the USSR?“ am 29. April 2004 in Berlin. Als Teilnehmer erwartet werden Dirk Sager, Auslandskorrespondent des ZDF und bis März 2004 Studioleiter Moskau des Senders; Anna Politkovskaja, Journalistin, Schriftstellerin und Autorin mehrfach ausgezeichneter Reportagen über Tschetschenien, sowie Marcus Bensmann, Experte für Zentralasien und als freier Journalist unter anderem für die „tageszeitung“ in Berlin und die „Neue Zürcher Zeitung“ tätig. Die Moderation übernimmt Miodrag Soric, Chefredakteur des Fremdsprachenprogramms der Deutschen Welle Radio und Mitglied des Vorstands von Reporter ohne Grenzen. Kontakt: BDZV, Anja Pasquay, Telefon 030/726298-214, E-Mail pasquay(at)bdzv.de.

 

Service für die Redaktionen

 

Aus Anlass des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai 2004 hat der Weltverband der Zeitungen (WAN) erneut ein umfangreiches Redaktionspaket geschnürt, das in allen Bestandteilen unentgeltlich eingesetzt werden kann. Neben Karikaturen und Grafiken zur Situation der Pressefreiheit finden sich auf der WAN-Website www.worldpressfreedomday.org Interviews mit dem Dalai Lama über die Bedeutung „guter“ Nachrichten“ und die Rolle der Pressefreiheit für den Frieden, mit U2 Rockstar Bono über die Rolle der freien Presse im Kampf gegen Aids, mit Marianne Pearl – Witwe des ermordeten Journalisten Daniel Pearl – über die Notwendigkeit einer freien Presse zur Bekämpfung des Terrorismus, mit dem brasilianischen Staatspräsidenten Lula da Silva über den Beitrag der Pressefreiheit zur Bekämpfung von Armut und Korruption in seinem Land, mit dem polnischen Journalisten Ryszard Kapuscinski über Erfahrungen mit der Pressefreiheit während seiner mehr als 40 Jahre währenden Tätigkeit als Auslandskorrespondent sowie mit dem Kommissionspräsidenten der afrikanischen Unio, Alpha Konaré, über die Bedeutung der Pressefreiheit für die Zukunft seines Kontinents. Die Interviews (in englischer, französischer, deutscher, russischer und spanischer Sprache/Übersetzung) werden ergänzt durch Autorenbeiträge von James Wolfensohn, dem Präsidenten der Weltbank; Amartya Sen, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften; Sihem Bensedrine, tunesische Journalistin; sowie Grigory Pasko, russischer Journalist. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon: ++33/1/47428500, E-Mail: lkilman(at)wan.asso.fr.

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