Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

26. März 2012 | Allgemeines

APR: Die Telekom darf kein Inhalteanbieter werden

Die Expansionspläne der Deutschen Telekom AG im Sportbereich stoßen auf scharfe Kritik. So erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), Felix Kovac, am 26. März 2012 in München: Mit dem Erwerb dieser Inhalte würde der seinerzeit aus der Deutschen Post hervorgegangene Infrastrukturbetreiber ein wesentlicher Anbieter von Inhalten im Netz. Das widerspreche dem medienpolitischen Grundsatz der Trennung der technischen Infrastruktur von den angebotenen Inhalten.

Editorial use only in direct correlation with Deutsche Telekom AG. / Nur zur redaktionellen Verwendung im direkten Zusammenhang mit der Deutschen Telekom AG; 

Entertain - das Fernsehangebot der Deutschen TelekomEditorial use only in direct correlation with Deutsche Telekom AG. / Nur zur redaktionellen Verwendung im direkten Zusammenhang mit der Deutschen Telekom AG; Entertain - das Fernsehangebot der Deutschen TelekomUm die Meinungsvielfalt zu sichern, solle laut Gesetz niemand wesentliche Teile der technischen Infrastruktur kontrollieren und gleichzeitig für die Inhalte
verantwortlich sein, die darüber transportiert werden. „Eine solche Zusammenballung von technischer, ökonomischer und publizistischer Macht ist für die Meinungsvielfalt potenziell schädlich“, beschreibt Kovac die medienpolitische Grundsatzposition.

Mittelständische Inhalteanbieter ohne eigene Infrastruktur, wie sie vorwiegend von der APR vertreten werden, seien von Anfang an strukturell benachteiligt.
Schwer wiegt für die APR zudem, dass der deutsche Staat nach wie vor an der Deutschen Telekom beteiligt ist. Dies widerspreche der im Rundfunkrecht besonders ausformulierten Staatsferne der Anbieter.

Aus gutem Grund könne die Deutsche Telekom, so Kovac, keine Zulassung als Rundfunkanbieter erwerben. Auch Umgehungsgeschäfte etwa durch sogenannte „Produktionsaufträge“ an Dritte, die unter der Regie des Infrastrukturunternehmens dessen Rechte am Markt nutzen, seien unzulässig.

Weitere Informationen unter www.privatfunk.de

Foto: Deutsche Telekom AG

zurück