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18. Januar 2005 | Ausland

2004: 53 Journalisten getötet

Im Jahr 2004 sind mindestens 53 Journalistinnen und Journalisten während oder wegen ihrer Arbeit getötet worden. Dies seien die höchsten Zahlen seit 1995, erklärte die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG), damals seien 64 Journalisten ums Leben gekommen, 22 allein im algerischen Bürgerkrieg. Ferner hat die Organisation im vergangenen Jahr 15 getötete Medienmitarbeiter (wie Fahrer, Dolmetscher oder Stringer) gezählt. Auch die Zahl zensierter oder verbotener Medien nahm zu: 622 wurden von RoG 2004 registriert (2003: 501). 907 Journalisten wurden vorübergehend festgenommen (2003: 766), mindestens 1.146 wurden bedroht oder angegriffen. Der Irak ist nach den Worten der Menschenrechtsorganisation im zweiten Jahr in Folge das gefährlichste Land der Welt für Journalisten. 2004 starben dort 19 Reporter und zwölf Medienmitarbeiter.

 

Sogar 56 getötete Journalisten zählt das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) in New York für das vergangene Jahr. Von ihnen seien 36 bei gezielten Anschlägen ums Leben gekommen. Ihre Mörder blieben meist unbekannt, kritisiert das Komitee. Aber auch in den wenigen anderen Fällen, wo man die Täter habe namhaft machen können, seien sie nicht bestraft worden, beklagt das CPJ. „Die meisten Reporter .... wurden ermordet als Vergeltung für ihre Berichterstattung, insbesondere auf den Philippinen, wo die Mörder von Journalisten nicht zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte Komitee-Direktorin Ann Cooper.

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