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26. August 1999 | Ausland

1999 weltweit 20 Journalisten getötet

Erstmals seit vier Jahren sei die Zahl der weltweit getöteten Journalisten wieder gestiegen, berichtet die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" (RoG) in Berlin. Mit dem Mitte August in Kolumbien ermordeten Journalisten Jaime Garzon sei die Zahl der in den ersten acht Monaten dieses Jahres gewaltsam getöteten Reporter auf 20 gestiegen und liege damit bereits höher als im gesamten vergangenen Jahr (19). Laut "RoG" wurden allein zehn Journalisten während des Bürgerkriegs in Sierra Leone getötet. Sechs weitere starben in Kosovo und Serbien, darunter die beiden "Stern"-Mitarbeiter Volker Krämer und Gabriel Günther. In Nigeria kamen im laufenden Jahr zwei, in Kolumbien und dem Libanon je ein Journalist ums Leben. In den meisten Fällen sei nicht mit einer Aufklärung oder Bestrafung der Gewalttaten zu rechnen, kritisierte die Menschenrechtsorganisation und forderte nachdrücklich die genaue und unabhängige Untersuchung aller Fälle, in denen Journalisten gewaltsam zu Tode kamen.

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