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13. Mai 2004 | Anzeigenmarkt

Lokaler Anzeigenmarkt zieht im Westen leicht an

Im Osten starke Verluste/Stellenanzeigen weiter im Minus

Der Präsident des BDZV, Helmut Heinen, ist am 11. Mai 2004 in Berlin von der Delegiertenversammlung mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt worden. Heinen ist Herausgeber der „Kölnischen/Bonner Rundschau“; er steht seit dem Jahr 2000 an der Spitze des Verlegerverbands. Zuvor war er zehn Jahre lang Vizepräsident.

Die Zahl der Prospektbeilagen nahm um 10,4 Prozent zu. Die Heftumfänge sind im Vergleich mit dem ersten Vorjahresquartal um 1,5 Prozent gewachsen; dabei nahmen die Textumfänge um 2,2 Prozent zu, die Anzeigenumfänge blieben gleich.

 

Die Geschäftsentwicklung in den westlichen und in den östlichen Bundesländern fiel zum ersten Mal seit einem Jahr deutlich unterschiedlich aus: Während im Westen die Anzeigenumfänge der lokalen und regionalen Abonnementzeitungen im ersten Quartal 2004 –1,9 Prozent verloren, mussten im Osten Verluste von –6,5 Prozent verzeichnet werden. Nach Nielsen-Gebieten betrachtet war das Anzeigengeschäft in Nielsen IIIa mit –0,2 Prozent sowie Nielsen I (-1,2 Prozent) und Nielsen II (-1,5 Prozent) deutlich unterdurchschnittlich, Nielsen VII bildete dagegen mit –13,3 Prozent das Schlusslicht.

 

Betroffen von der negativen Entwicklung waren insbesondere hochauflagige Titel: Einmal mehr mussten die Auflagenklassen 125.000 bis 200.000 Exemplare (-4,7 Prozent) und über 200.000 Exemplare (-3,0 Prozent) stärkere Verluste verkraften. Alle übrigen Auflagenklassen zeigten dagegen unterdurchschnittliche Verluste, so hatten die Zeitungen bis 25.000 Exemplare und die Zeitungen von 50.000 bis 125.000 Exemplaren Auflage jeweils nur –0,9 Prozent Minus.

 

Betrachtet nach Anzeigensparten wiesen die Stellenanzeigen erneut den höchsten Rückgang mit –15 Prozent aus. Auch überregionale Anzeigen (-13,4 Prozent), Familienanzeigen (-6,4 Prozent) und Kfz-Markt-Anzeigen (-4,5 Prozent) trugen zum negativen Ergebnis bei. Weniger Verluste gab es dagegen bei den Immobilienanzeigen (-2,1 Prozent) und den Veranstaltungen (-1,9 Prozent). Deutlich im Plus liegen die Lokalanzeigen mit durchschnittlich 4,9 Prozent, gefolgt von sonstigen Anzeigen (2,6 Prozent) und Reiseanzeigen (1,0 Prozent). Unterscheidet man die Rubrikanzeigenmärkte nach West und Ost, werden auch hier Unterschiede deutlich: So gingen die Lokalanzeigen im Osten um –8,8 Prozent zurück, dagegen gab es ein leichtes Plus bei den überregionalen Anzeigen mit 0,8 Prozent.

 

Eine ausführliche Dokumentation der Anzeigenstatistik ist für Mitglieder der ZMG zu beziehen über: ZMG, Alexander Horwarth, Telefon 069/973822-16, E-Mail horwarth(at)zmg.de.

 

Download der Anzeigenstatistik 1. Quartal 2004 - Excel

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