Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

Bürgerpreis der deutschen Zeitungen: Chefredakteure würdigen Fußballtrainer Frank Mengersen für Fair Play im Jugendsport

Der zum zehnten Mal ausgeschriebene Bürgerpreis der deutschen Zeitungen geht an Frank Mengersen, Trainer und Jugendkoordinator beim BSC Acosta Braunschweig. Das hat die Chefredakteur/innenjury am 23. September 2019 – am Vortag des vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ausgerichteten Zeitungskongresses in Berlin – entschieden. Die Jury würdigte damit Mengersens Impuls, der mit ihrem Kleinbus verunglückten C-Jugendmannschaft des VFB Peine die Meisterschaft zu schenken. Die Jungs waren eine der Anwärtermannschaften auf den Titel. Coach Mengersen schlug seinen Spielern und den drei weiteren Mannschaften, gegen die die Peiner noch hätten antreten müssen, vor, die Punkte und somit die Meisterschaft den Unfallopfern zu überlassen. Alle waren einverstanden.

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Die feierliche Preisverleihung findet am 12. März in Berlin statt.

Der BDZV hat erstmals 2010 den Preis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgeschrieben. Gewürdigt als „Deutschlands Bürger/Bürgerin des Jahres“ werden Personen, die auch jenseits ihrer eigentlichen Profession Herausragendes für die Gesellschaft leisten. Ausdrücklich kein Teilnahme- Kriterium ist die deutsche Staatsangehörigkeit. Vorschläge für den  Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen können ausschließlich durch die Zeitungen eingereicht werden. Die Jury besteht aus den gut 250 Chefredakteurinnen / Chefredakteuren der BDZV-Mitgliedsverlage. Die Würdigung von Fußballcoach Frank Mengersen geht auf einen Vorschlag der „Peiner Allgemeinen Zeitung“ zurück.

Zuletzt als „Bürger des Jahres“ ausgezeichnet wurde 2018 das Ehepaar Friederike und Dr. Clemens Ladenburger – eine gemeinsame Nominierung von „Badischer Zeitung“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“. Zuvor ging die Würdigung an Sabine und Dr. Daniel Röder (nominiert von „Frankfurter Neue Presse“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“); Navid Kermani (gemeinsam nominiert von „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Kölnische Rundschau“, Bonner „General-Anzeiger“, „Express“, Köln, sowie der „Rheinischen Post“, Düsseldorf); Elisabeth Ehninger (nominiert von den „Dresdner Neuesten Nachrichten“), Rupert Neudeck (nominiert vom „Kölner-Stadt-Anzeiger“), Gaby Wentland (nominiert vom „Hamburger Abendblatt“), Nora Weisbrod (nominiert von der „Allgemeinen Zeitung“, Mainz, und dem „Wiesbadener Kurier“), das Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer (nominiert von der „Ostsee-Zeitung“, Rostock) sowie als ersten Preisträger 2010 an Thomas Beckmann (nominiert von der „Rheinischen Post“, Düsseldorf).

Allgemeines zum Preis

Die Idee

Die deutschen Zeitungen vergeben jährlich einen Preis für ein herausragendes bürgerschaftliches Engagement. Ausgezeichnet werden Personen als „Deutschlands Bürger/Bürgerin des Jahres“. Die Preisträger werden jeweils beim Zeitungskongress bekannt gegeben.

Preisträger

Der BDZV lädt die Chefredaktionen der Mitgliedsverlage zur Abgabe von Vorschlägen für eine(n) geeignete(n) Preisträger(in) ein.

Preiswürdig sind Menschen, die sich in Deutschland für andere Menschen oder für eine große Idee engagieren und damit Vorbild sind.Die deutsche Nationalität ist ausdrücklich nicht Voraussetzung. Potenzielle Preisträger können z.B. Sportler, Künstler, Wissenschaftler oder Politiker sein, die im zurückliegenden Jahr Außerordentliches bewirkt oder geschaffen haben.

Mit dem Preis kann auch ein Lebenswerk (z.B. eines Sportlers, Künstlers, Wissenschaftlers oder Politikers) gewürdigt werden.

Ferner können potenzielle Preisträger karitative und/oder dem Gemeinwohl dienende Projekte/Aktionen/Initiativen betreiben oder angestoßen haben.

Wünschenswert ist eine bundesweite Ausstrahlung. Denkbar sind z.B. Aktivitäten im Umweltschutz oder die Einführung umweltschonenden Handelns; Engagement im Sport (und Behindertensport), das besonders unterprivilegierten Gruppen zukommt; Schulinitiativen; Aktivitäten zur musikalischen Bildung von Kindern.