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Zahlungsbereitschaft für Internet-Inhalte steigt

Gut ein Drittel der Internetnutzer wären bereit, für journalistische Beiträge im Netz zu bezahlen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Untersuchung des Marktforschungsinstituts Nielsen, das 27.000 Internetnutzer nach ihrer Affinität gegenüber Paid Content-Angeboten befragt hat. Acht Prozent der Befragten gaben an, bereits jetzt ein oder mehrere Bezahlabos zu haben. Insgesamt zeigten User unter 35 Jahren mehr Verständnis für Paid Content als ältere, berichtet die „Financial Times“.

„Viele Konsumenten sind bereit für Inhalte zu zahlen, in denen sie einen hohen Wert sehen und nach wie vor wird die Qualität professionellen Contents Amateur-Inhalten vorgezogen“, erläutert Nic Covey, der die Nielsen-Studie durchgeführt hat, gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext.austria. Obwohl mittlerweile mehr Menschen bereit sind, für Nachrichten im Netz zu zahlen, ist die allgemeine Zahlungsbereitschaft weiterhin sehr gering. 85 Prozent sagen, dass derzeit kostenlose Inhalte auch kostenlos bleiben müssen. Am ehesten würden Konsumenten laut Nielsen für TV-Serien, Filme, Musik und Games im Internet bezahlen. Außerdem würden mehr Leute für Online-Magazine als für Online-Zeitungen ins Portemonnaie greifen. Was die Abrechnungsmethoden betrifft, sprach sich die Mehrheit für Micropaymentsysteme aus. Außerdem will mehr als ein Drittel keinerlei Werbung mehr im Umfeld von Bezahlinhalten zu sehen bekommen.

Quelle: pressetext


24. Februar 2010  1/2010
   





   
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