Springer verlangt Geld für Online-Lokalteile
Seit Mitte Dezember 2009 verlangt der Verlag Axel Springer (Berlin) beim Zugriff auf Lokal- und Regionalberichte sowie auf Archiv-Material der Nachrichtenportale des „Hamburger Abendblatts“ und der „Berliner Morgenpost“ eine monatliche Abonnement-Gebühr in Höhe von 7,95 Euro beziehungsweise 4,95 Euro. Nach mehr als einem Monat habe man bereits etwa 1.000 Abos für Abendblatt.de verkauft. Wer die Tageszeitung bereits im Abonnement bezieht, muss allerdings nichts extra bezahlen. Die Gebühr für ein 30-Tage-Abo wird für Neu-Nutzer im Internet fällig. Abgerechnet wird pro Monat über Click&Buy. Kostenfrei bleiben Nachrichten aus den Ressorts Sport, Kultur und Service. Mit der Einführung der Online-Abonnements auf den beiden Seiten wurden auch die regionalen Angebote auf welt.de gestoppt. Hintergrund ist, dass die regionalen Inhalte exklusiv bei den Online-Angeboten der Tageszeitungen „Hamburger Abendblatt“ und „Berliner Morgenpost“ bleiben sollen.
Quellen: dpa, Spiegel online, kress
24. Februar 2010 1/2010















