Leitfaden: Publizieren auf mobilen Geräten
Das Publizieren auf den neuen Tablet-PCs wie dem iPad eröffnet für Zeitungsverlage neue Chancen und Geschäftsfelder. Verlage müssen jetzt entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen sie sich auf den neuen Plattformen engagieren, erklärt der Publizist und Verlagsberater Werner Lauff, der im Auftrag des BDZV eine Expertise zu den Chancen und Risiken von Tablet-PCs erstellt hat. „Das iPad ist eine Zwischenstufe zwischen Handy und stationärem Rechner, und diese neue Mediengattung verlangt nach ganz eigenen Inhalten und Darstellungsformen“, betont Lauff. „Differenzieren statt duplizieren“ ist das Credo der Stunde. Weder Eins-zu-Eins-Kopien von Websites, noch reine PDF-Duplikate der gedruckten Zeitung werden die Käufer derart hochpreisiger Geräte befriedigen. „Tablet-PCs sind dafür da, um Spaß zu haben – um auf der Couch Zeitung zu lesen und nebenbei Radio zu hören. Sie sind ein typisches ‚Lean-Back-Medium‘“, erklärt Lauff in der aktuellen Studie. Dies bedeutet für die Verlage, Angebote zu schaffen, die gleichzeitig entspannen wie informieren. Die Publikation trägt den Titel „Publizieren auf Casual Devices – Die Tageszeitungen auf iPad, iPhone, E-Reader und Co.“ Sie erklärt, wie Zeitungen mit eigenen Applikationen (Apps) für das iPad und seine Verwandten neue Leser gewinnen und alte halten können. Die Studie erklärt, wie Apps funktionieren und erläutert verschiedene Vertriebswege. Ein Leitfaden mit Dos und Don'ts hilft, die eigene E-Publishing-Strategie zu finden. Verfügbar ist das 72 Seiten starke Werk für alle BDZV-Mitglieder als PDF (28 Euro) oder gedruckt (38 Euro). Alle anderen zahlen 98 Euro. Die ersten Seiten können Sie auf boersenblatt.net/392491 kostenlos herunterladen.
14. Januar 2011 1/2011


















